
Tasche, Zustelltasche (klein), ehemals Deutsche Reichspost, weiter verwendet von Poststelle Bielatal-Raum (Sachsen), Deutsche Post der DDR
Konvolut Poststelle Bielatal-Raum bei Pirna (Sachsen), 1976 bis 1992
Herstellungszeitraum
1930er Jahre
Hersteller
Carl Vorback
Verwendungsort
Deutschland; Sachsen; Bielatal-Raum bei Pirna
Herstellungsort
Deutschland; Schlesien; Liegnitz
Material
Leder, Messing, Eisen
Farbe
braun
Objektmaß (b x h x t)
370 x 240 x 180 mm Tasche
Objektmaß (b x h x t)
400 x 620 x 180 mm mit Umhängeriemen
Gewicht
1,42 kg
Systematik
Brief- und Kleingutverkehr/Transportbehälter und Traghilfen/Taschen
Beschriftung
Vorderseite, unter Deckelklappe, oben mitte: "CARL VORBACK/ LIEGNITZ"
Objektart
Original
Inventar-Nr.
3.2012.3675
Schlagworte
Poststelle, Zusteller, Briefträger, Schlesien, Sachsen, Bielatal-Raum, Deutsche Reichspost, Deutsche Post der DDR, Zustelltasche
Tasche eines Briefträgers vermutlich aus den 1930er Jahren. Bis Anfang der 1990er Jahre wurde die Tasche in Sachsen bei einer Poststelle weiterverwendet.
"Die Taschen für Orts- und Landbriefträger werden aus schwarzblankem Rindleder hergestellt und sind zum Umhängen eingerichtet. An den Taschen für Ortsbriefträger kann außer dem Umhängeriemen ein Riemen zum Schnallen um den Leib angebracht werden. Die Riemen sind zur Schonung der Dienstkleider möglichst breit, mit abgerundeteten Längskanten und innen geglättet herzustellen. (...)"
(Allgemeine Dienstanweisung für Post- und Telegraphie, ADA IV 2 §12 11, Berlin 1911)
"Briefträgertaschen dienen zur Unterbringung der zuzustellenden Sendungen. Die Taschen sind aus Rindleder hergestellt und zum Umhängen eingerichtet. Zur Aufnahme von Zeitungen und größeren Gegenständen werden Ergänzungstaschen aus Segeltuch geliefert. Die Geldzusteller werden außerdem mit besonderen Geldtaschen zur Unterbringung des Bargeldes ausgerüstet."
(Handwörterbuch des Postwesens, Berlin 1927, Seite 162)
Zum 1. April 1927 Einrichtung von "Poststellen (neue Gattung von Nebenpostanstalten in Verbindung mit der Neuordnung der Landversorgung)." (Konrad Schwarz, Zeittafeln zur deutschen Postgeschichte, Berlin 1935, S. 39)
"Die Taschen für Orts- und Landbriefträger werden aus schwarzblankem Rindleder hergestellt und sind zum Umhängen eingerichtet. An den Taschen für Ortsbriefträger kann außer dem Umhängeriemen ein Riemen zum Schnallen um den Leib angebracht werden. Die Riemen sind zur Schonung der Dienstkleider möglichst breit, mit abgerundeteten Längskanten und innen geglättet herzustellen. (...)"
(Allgemeine Dienstanweisung für Post- und Telegraphie, ADA IV 2 §12 11, Berlin 1911)
"Briefträgertaschen dienen zur Unterbringung der zuzustellenden Sendungen. Die Taschen sind aus Rindleder hergestellt und zum Umhängen eingerichtet. Zur Aufnahme von Zeitungen und größeren Gegenständen werden Ergänzungstaschen aus Segeltuch geliefert. Die Geldzusteller werden außerdem mit besonderen Geldtaschen zur Unterbringung des Bargeldes ausgerüstet."
(Handwörterbuch des Postwesens, Berlin 1927, Seite 162)
Zum 1. April 1927 Einrichtung von "Poststellen (neue Gattung von Nebenpostanstalten in Verbindung mit der Neuordnung der Landversorgung)." (Konrad Schwarz, Zeittafeln zur deutschen Postgeschichte, Berlin 1935, S. 39)
Zitiervorschlag
Tasche, Zustelltasche (klein), ehemals Deutsche Reichspost, weiter verwendet von Poststelle Bielatal-Raum (Sachsen), Deutsche Post der DDR, ; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.2012.3675,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/c9a2a4f9-8ca0-45ab-978a-194e70a42ba4 (zuletzt aktualisiert: 30.3.2025)