
Adressiermaschine (Adrema) / Prägemaschine aus dem Zeitungsvertriebsamt, Berlin (Ost)
Datierung
1950
Hersteller
Adrema GmbH (vor 1927)
Zulieferfirma
VEB Eletromotorenwerke Thurm
Historische Ortsbezeichnung
Berlin (Ost), Deutsche Demokratische Republik (DDR)
Material
Metall
Farbe
hell-blaugrün
Objektmaß (b x h x t)
750 x 1250 x 650 mm
Gewicht
100 kg
Systematik
Schreibkultur, Schreibgeräte, Bürotechnik/Adressierung und Versand/Adressiereinrichtungen (Anschriftendruck- und Etikettiermaschinen)
Objektart
Original
Inventar-Nr.
3.0.269
Schlagworte
Deutsche Post der DDR, Berlin/Ost, Adressiermaschine, Zeitungsvertriebsamt, Postmuseum der DDR
"5.1.4 Präge- und Anschriftendruckmaschinen
Das Adressierverfahren mittels Präge- und Anschriftendruckmaschinen diente bisher im Postzeitungsvertrieb vorwiegend zum Aufdrucken der Empfängeranschriften auf die zu beschriftenden Presseerzeugnisse sowie zum Herstellen der Inkassobelege für das Einziehen des Abonnementsgeldes und der Rundfunkgebühren. Nach Einführung der EDV im Postzeitungsvertrieb und dem gleichzeitigen Einsatz von Etikettiermaschinen reduziert sich ihr Einsatz hauptsächlich auf das Beschriften von Umschlägen vor allem in Postscheckämtern, das Beschriften von Streifbändern für Urlaubsnachsendungen, das Drucken von kurzen Mitteilungen und das Beschriften von Presseerzeugnissen nach dem Ausland."
(...)
Prägemaschinen
(...) Fabrikmäßig ist die wahlweise Ausrüstung mit Pica- oder Perlschrift möglich. Bei Picaschrift können je Platte 8 Zeilen mit jeweils maximal 36 Zeichen und bei Perlschrift bis zu 9 Zeilen mit maximal 45 Zeichen eingeprägt werden. Diese Angaben betreffen die vorwiegend bei der Deutschen Post im Einsatz befindliche elektrische Schnellprägemaschine Modell 1001 und die Tastatur-Schnellprägemaschine Modell 95. (...)"
(Dr. Hans Hübner u.a., transpress Handbuch Posttechnik, Berlin/Ost,1982, S. 275/276)
Das Objekt wurde im Juli 1986 von der Deutschen Post der DDR, Zeitungsvertriebsamt, Planung und Materialwirtschaft, Straße der Pariser Kommune 3-4, 1004 Berlin in die Sammlung des Postmuseums der DDR übernommen.
Das Adressierverfahren mittels Präge- und Anschriftendruckmaschinen diente bisher im Postzeitungsvertrieb vorwiegend zum Aufdrucken der Empfängeranschriften auf die zu beschriftenden Presseerzeugnisse sowie zum Herstellen der Inkassobelege für das Einziehen des Abonnementsgeldes und der Rundfunkgebühren. Nach Einführung der EDV im Postzeitungsvertrieb und dem gleichzeitigen Einsatz von Etikettiermaschinen reduziert sich ihr Einsatz hauptsächlich auf das Beschriften von Umschlägen vor allem in Postscheckämtern, das Beschriften von Streifbändern für Urlaubsnachsendungen, das Drucken von kurzen Mitteilungen und das Beschriften von Presseerzeugnissen nach dem Ausland."
(...)
Prägemaschinen
(...) Fabrikmäßig ist die wahlweise Ausrüstung mit Pica- oder Perlschrift möglich. Bei Picaschrift können je Platte 8 Zeilen mit jeweils maximal 36 Zeichen und bei Perlschrift bis zu 9 Zeilen mit maximal 45 Zeichen eingeprägt werden. Diese Angaben betreffen die vorwiegend bei der Deutschen Post im Einsatz befindliche elektrische Schnellprägemaschine Modell 1001 und die Tastatur-Schnellprägemaschine Modell 95. (...)"
(Dr. Hans Hübner u.a., transpress Handbuch Posttechnik, Berlin/Ost,1982, S. 275/276)
Das Objekt wurde im Juli 1986 von der Deutschen Post der DDR, Zeitungsvertriebsamt, Planung und Materialwirtschaft, Straße der Pariser Kommune 3-4, 1004 Berlin in die Sammlung des Postmuseums der DDR übernommen.
Zitiervorschlag
Adressiermaschine (Adrema) / Prägemaschine aus dem Zeitungsvertriebsamt, Berlin (Ost), 1950; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.0.269,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/936cb67a-7f1c-4c8e-9ec0-99268d896876 (zuletzt aktualisiert: 30.3.2025)