
Adressiermaschine (Adrema), Prägemaschine, Amt für Standardisierung, Messwesen und Warenprüfung (ASMW) der DDR in Berlin/Ost
Datierung
1950
Hersteller
Adrema GmbH (vor 1927)
Benutzer
Amt für Standardisierung, Meßwesen und Warenprüfung (ASMW) (1973-1990)
Zulieferfirma
Elprom
Zulieferfirma
Göru
Verwendungsort
Berlin/Ost, Deutschland (DDR)
Material
Metall
Farbe
hellgrau
Objektmaß (b x h x t)
715 x 1250 x 620 mm
Gewicht
108 kg
Systematik
Schreibkultur, Schreibgeräte, Bürotechnik/Adressierung und Versand/Adressiereinrichtungen (Anschriftendruck- und Etikettiermaschinen)
Aufkleber
"Amt für Standardisierung, Meßwesen und Warenprüfung" (seitlich links)
Firmenschild
"ADREMA" (seitlich links)
Objektart
Original
Inventar-Nr.
3.0.588
Schlagworte
Berlin/Ost, Adressiermaschine, Standard, Deutsche Demokratische Republik, Postmuseum der DDR
"5.1.4 Präge- und Anschriftendruckmaschinen
Das Adressierverfahren mittels Präge- und Anschriftendruckmaschinen diente bisher im Postzeitungsvertrieb vorwiegend zum Aufdrucken der Empfängeranschriften auf die zu beschriftenden Presseerzeugnisse sowie zum Herstellen der Inkassobelege für das Einziehen des Abonnementsgeldes und der Rundfunkgebühren. Nach Einführung der EDV im Postzeitungsvertrieb und dem gleichzeitigen Einsatz von Etikettiermaschinen reduziert sich ihr Einsatz hauptsächlich auf das Beschriften von Umschlägen vor allem in Postscheckämtern, das Beschriften von Streifbändern für Urlaubsnachsendungen, das Drucken von kurzen Mitteilungen und das Beschriften von Presseerzeugnissen nach dem Ausland."
(...)
Prägemaschinen
(...) Fabrikmäßig ist die wahlweise Ausrüstung mit Pica- oder Perlschrift möglich. Bei Picaschrift können je Platte 8 Zeilen mit jeweils maximal 36 Zeichen und bei Perlschrift bis zu 9 Zeilen mit maximal 45 Zeichen eingeprägt werden. Diese Angaben betreffen die vorwiegend bei der Deutschen Post im Einsatz befindliche elektrische Schnellprägemaschine Modell 1001 und die Tastatur-Schnellprägemaschine Modell 95. (...)"
(Dr. Hans Hübner u.a., transpress Handbuch Posttechnik, Berlin/Ost,1982, S. 275/276)
Das Adressierverfahren mittels Präge- und Anschriftendruckmaschinen diente bisher im Postzeitungsvertrieb vorwiegend zum Aufdrucken der Empfängeranschriften auf die zu beschriftenden Presseerzeugnisse sowie zum Herstellen der Inkassobelege für das Einziehen des Abonnementsgeldes und der Rundfunkgebühren. Nach Einführung der EDV im Postzeitungsvertrieb und dem gleichzeitigen Einsatz von Etikettiermaschinen reduziert sich ihr Einsatz hauptsächlich auf das Beschriften von Umschlägen vor allem in Postscheckämtern, das Beschriften von Streifbändern für Urlaubsnachsendungen, das Drucken von kurzen Mitteilungen und das Beschriften von Presseerzeugnissen nach dem Ausland."
(...)
Prägemaschinen
(...) Fabrikmäßig ist die wahlweise Ausrüstung mit Pica- oder Perlschrift möglich. Bei Picaschrift können je Platte 8 Zeilen mit jeweils maximal 36 Zeichen und bei Perlschrift bis zu 9 Zeilen mit maximal 45 Zeichen eingeprägt werden. Diese Angaben betreffen die vorwiegend bei der Deutschen Post im Einsatz befindliche elektrische Schnellprägemaschine Modell 1001 und die Tastatur-Schnellprägemaschine Modell 95. (...)"
(Dr. Hans Hübner u.a., transpress Handbuch Posttechnik, Berlin/Ost,1982, S. 275/276)
Zitiervorschlag
Adressiermaschine (Adrema), Prägemaschine, Amt für Standardisierung, Messwesen und Warenprüfung (ASMW) der DDR in Berlin/Ost, 1950; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.0.588,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/870ddae7-a8b7-4fb7-822b-cfa6f1bb0298 (zuletzt aktualisiert: 30.3.2025)