Briefkasten Nr. 18 bzw. EB 3, Hansa-Briefkasten der Deutschen Reichspost mit Schriftkörper
Großbriefkasten
Datierung
1920 - 1930
Hersteller
unbekannt
Zulieferer
CTCB
Geografischer Bezug
Deutschland
Material
Eisenblech, Messing
Farbe
blau, goldfarben
Objektmaß (b x h x t)
555 x 925 x 365 mm
Gewicht
36 kg
Systematik
Brief- und Kleingutverkehr/Briefkästen und Briefeinwurfklappen (Hausbriefkästen und andere Zustelleinrichtungen siehe dort)
Beschriftung
"Reichspost" (Vorderseite)
Objektart
Original
Inventar-Nr.
3.2006.4461
Schlagworte
Deutsche Reichspost, Weimarer Republik (1919 - 1933), Briefkasten, Postmuseum Hamburg
"Der als Doppelwürfel gefertigte Stadtbriefkasten Bauart 'Hansa' von der Firma Franz Kuppler, Berlin, hatte bei doppeltem Fassungsvermögen die Einwurföffnung auf der Vorderseite. Beschriftung und Leerungsanzeiger aus vercromter Bronze." (Manfred Stephan, Zahlreiche Kasten sieht man hängen, Berlin-Ost 1989, S. 73)
Im Handwörterbuch des Postwesens von 1927 wird auf Seite 152 auch der Leerungsanzeiger der blau lackierten Reichspostbriefkästen beschrieben: "(...) Der auf der Vorderseite unter Hartglas angebrachte Messingrahmen enthält: a) auf einer Drehscheibe mit aufgeklebter Druckkarte die Angabe der nächsten Leerung, b) auf einer Papiertafel in Druck die Angabe sämtlicher Leerungszeiten und der Postanstalten, wohin die Briefe gelangen."
Die Objektgeschichte des hier abgebildeten Briefkastens ist nicht bekannt. Vor 1968 gelangte der Briefkasten (vermutlich über eine Werkstatt der Deutschen Bundespost, die den ursprünglich gelben Briefkasten neu in blauem Farbton lackierte) zum Postmuseum Hamburg, wo er bis 1999 in der Dauerausstellung präsentiert wurde. Der Schriftzug/ Schriftkörper wurde vermutlich im Zuge der Rekonstruktion des Briefkastens neu montiert. Links und rechts von ihm ist jeweils ein verschlossenes Loch zu Montage des früheren Schriftkörpers zu erkennen.
Die Deutsche Bundespost gab im April 1950 eine Anweisung zur gelben Farblackierung der noch gebräuchlichen Briefkastenmodelle heraus. Darunter befand sich auch dieses Modell eines Hansa-Briefkastens, dass 1950 in der Anweisung mit "Nr. 18" gekennzeichnet war. Neben dem gelben Anstrich war über dem Leerungsanzeiger auch ein schwarzer Schriftzug "Deutsche Post" vorgeschrieben.
Im Handwörterbuch des Postwesens von 1927 wird auf Seite 152 auch der Leerungsanzeiger der blau lackierten Reichspostbriefkästen beschrieben: "(...) Der auf der Vorderseite unter Hartglas angebrachte Messingrahmen enthält: a) auf einer Drehscheibe mit aufgeklebter Druckkarte die Angabe der nächsten Leerung, b) auf einer Papiertafel in Druck die Angabe sämtlicher Leerungszeiten und der Postanstalten, wohin die Briefe gelangen."
Die Objektgeschichte des hier abgebildeten Briefkastens ist nicht bekannt. Vor 1968 gelangte der Briefkasten (vermutlich über eine Werkstatt der Deutschen Bundespost, die den ursprünglich gelben Briefkasten neu in blauem Farbton lackierte) zum Postmuseum Hamburg, wo er bis 1999 in der Dauerausstellung präsentiert wurde. Der Schriftzug/ Schriftkörper wurde vermutlich im Zuge der Rekonstruktion des Briefkastens neu montiert. Links und rechts von ihm ist jeweils ein verschlossenes Loch zu Montage des früheren Schriftkörpers zu erkennen.
Die Deutsche Bundespost gab im April 1950 eine Anweisung zur gelben Farblackierung der noch gebräuchlichen Briefkastenmodelle heraus. Darunter befand sich auch dieses Modell eines Hansa-Briefkastens, dass 1950 in der Anweisung mit "Nr. 18" gekennzeichnet war. Neben dem gelben Anstrich war über dem Leerungsanzeiger auch ein schwarzer Schriftzug "Deutsche Post" vorgeschrieben.
Zitiervorschlag
Briefkasten Nr. 18 bzw. EB 3, Hansa-Briefkasten der Deutschen Reichspost mit Schriftkörper, 1920 - 1930; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.2006.4461,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/271df9b6-95ad-4c4d-84b5-fc29d9e567c9 (zuletzt aktualisiert: 11.8.2026)