Briefkasten, Stadtbriefkasten aus Bayern mit Deckelklappe und Rautenmuster
Datierung
1869
Hersteller
unbekannt
Geografischer Bezug
Bayern
Material
Eisenblech
Farbe
blau, weiss, schwarz
Objektmaß (b x h x t)
490 x 300 x 240 mm
Gewicht
14,01 kg
Systematik
Brief- und Kleingutverkehr/Briefkästen und Briefeinwurfklappen (Hausbriefkästen und andere Zustelleinrichtungen siehe dort)
Aufkleber
"Postmuseum der DDR // 106-10" (überklebt) (Rückseite)
Aufkleber
"Postmuseum" (Rückseite)
Aufkleber
"IV 42/1025-3" (Rückseite)
Objektart
Original
Inventar-Nr.
3.0.250
Schlagworte
Briefkasten, Bayern, Königlich bayerische Post, Reichspostmuseum
Der Briefkasten stammt höchstwahrscheinlich aus der Sammlung des Reichspostmuseums Berlin und gehörte nach 1945 zu dem kleinen Grundstock historischer Objekte des Postmuseums der DDR.
"Die hölzernen Stadtbriefkästen genügten schon nach einigen Jahren den gestiegenen Anforderungen nicht mehr. Aber erst 1867 sah sich die Postverwaltung endlich veranlaßt, neue widerstandsfähige Stadtbriefkästen einzuführen. Sie waren aus Schmiedeeisen und trugen einen weiß-blauen Rautenanstrich sowie auf schwarzem Grund die goldfarbene Aufschrift 'Briefkasten'. Ihre Form war ebenfalls nicht einheitlich. Im Laufe der Jahre wurden sie ständig verbessert, Leerungsanzeiger und bessere Einwurföffnungen angebracht. Am häufigsten jedoch wechselte der Anstrich selbst, je nach Künsten des lokalen Meisters. Während die Beschriftung 'Briefkasten' entfiel, kam bald das Bild eines stilisierten Briefes in Mode."
(Helmut Thiel, Die bayerischen Briefkästen, in: Archiv für Postgeschichte in Bayern, Heft 1974/ II, S. 318)
"Die hölzernen Stadtbriefkästen genügten schon nach einigen Jahren den gestiegenen Anforderungen nicht mehr. Aber erst 1867 sah sich die Postverwaltung endlich veranlaßt, neue widerstandsfähige Stadtbriefkästen einzuführen. Sie waren aus Schmiedeeisen und trugen einen weiß-blauen Rautenanstrich sowie auf schwarzem Grund die goldfarbene Aufschrift 'Briefkasten'. Ihre Form war ebenfalls nicht einheitlich. Im Laufe der Jahre wurden sie ständig verbessert, Leerungsanzeiger und bessere Einwurföffnungen angebracht. Am häufigsten jedoch wechselte der Anstrich selbst, je nach Künsten des lokalen Meisters. Während die Beschriftung 'Briefkasten' entfiel, kam bald das Bild eines stilisierten Briefes in Mode."
(Helmut Thiel, Die bayerischen Briefkästen, in: Archiv für Postgeschichte in Bayern, Heft 1974/ II, S. 318)
Zitiervorschlag
Briefkasten, Stadtbriefkasten aus Bayern mit Deckelklappe und Rautenmuster, 1869; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.0.250,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/f36c79ef-7047-4012-b3e0-724720ede2d5 (zuletzt aktualisiert: 26.7.2026)