

Wertgelass, Hauptpostamt Güstrow (Mecklenburg), Deutsche Reichspost und Deutsche Post der DDR
Datierung
um 1930
Verwender
Deutsche Reichspost (1918 - 1945)
Hersteller
Franz Kuppler Schloß- und Eisenbau (vor 1905)
Verwender
Deutsche Post der DDR (1949 - 1990)
Verwendungsort
Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Material
Metall
Farbe
hellbeige (Vorderseite "Bierlack")
Objektmaß (b x h x t)
350 x 350 x 400 mm
Gewicht
23 kg
Systematik
Gebäudeeinrichtung/Behältnismöbel/Tresore
Beschriftung
"1070" (Vorderseite, Tür oben)
Aufkleber
"VS - NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH" (Vorderseite, Tür oben)
Aufkleber
"DEUTSCHE POST Hauptpostamt Güstrow Inv.-Nr. 109" (Innenseite Tür)
Objektart
Original
Inventar-Nr.
3.2012.5078
Schlagworte
Güstrow, Mecklenburg, Wertgelass, Mecklenburg-Vorpommern, Mecklenburg-Schwerin, Sicherheit, Hauptpostamt, Postmuseum Hamburg, Deutsche Reichspost, Deutsche Post der DDR
Quadratisches Wertgelass, außen beige, innen mittelgrau gestrichen, mit einem Metall-Einlegeboden, Doppelbart-Schlüssel ohne Nummer aber mit Herstellerprägung "Franz Kuppler Berlin". Die Vorderseite des Wertgelasses ist mit sogenanntem Bierlack verziert und imitiert eine hellbeige Holzmaserung. Die Datierung ist nur sehr grob und wurde anhand des Schlüssels vorgenommen. Das Wertgelass wurde im August 1994 vom Hauptpostamt Güstrow (Mecklenburg) in die Museumssammlung übernommen.
"(...) Wertsachen und unersetzliche Papiere (z.B. die Kontoblätter der Scheckkunden) werden während der Dienstruhe in feuersicheren Gelassen aufbewahrt. (...)."
(Handwörterbuch des Postwesens, 1927, S. 132)
"Die zur Aufnahme von Wertsendungen, Kassengeldern usw. bestimmten Wertgelasse müssen Sicherheit gegen gewaltsamen Eingriff, die Geldschränke außerdem Sicherheit gegen Feuer bieten. Die Wertgelasse weisen verschiedene Sicherheitsgrade auf. Für gewöhnlich genügt es, wenn Holzgelasse (Schränke) durch eine Stahlblechbekleidung von solcher Stärke und Beschaffenheit gesichert werden, daß dadurch ein wirksamer Schutz gegen äußere Gewalt gewährleistet ist. Die Eisenbekleidung braucht sich nicht über den ganzen Schrank, sondern nur auf die Teile zu erstrecken, die für die Aufnahme der Wertsendungen bestimmt sind. Dienststellen, bei denen höhere Werte aufbewahrt werden, sind Gelasse aus starkem Stahl - Einsatzwertgelasse - zuzuweisen. Die Einsatzwertgelasse sind in Schränke oder in den Unterteil der Tische einzubauen und müssen mit den Schränklen oder Tischen von innen fest verschraubt sein. Zwischen den Einsatzwertgelassen und den Wänden der Schränke sollen keine Zwischenräume sein. Die Wertgelasse dürfen nicht sichtbar sein, wenn die Schränke oder Tischgelasse geschlossen sind. (...)"
(Allgemeine Dienstanweisung ADA, Abschnitt IV,2 (Dienstausstattung), 1931, Seite 21)
"(...) Wertsachen und unersetzliche Papiere (z.B. die Kontoblätter der Scheckkunden) werden während der Dienstruhe in feuersicheren Gelassen aufbewahrt. (...)."
(Handwörterbuch des Postwesens, 1927, S. 132)
"Die zur Aufnahme von Wertsendungen, Kassengeldern usw. bestimmten Wertgelasse müssen Sicherheit gegen gewaltsamen Eingriff, die Geldschränke außerdem Sicherheit gegen Feuer bieten. Die Wertgelasse weisen verschiedene Sicherheitsgrade auf. Für gewöhnlich genügt es, wenn Holzgelasse (Schränke) durch eine Stahlblechbekleidung von solcher Stärke und Beschaffenheit gesichert werden, daß dadurch ein wirksamer Schutz gegen äußere Gewalt gewährleistet ist. Die Eisenbekleidung braucht sich nicht über den ganzen Schrank, sondern nur auf die Teile zu erstrecken, die für die Aufnahme der Wertsendungen bestimmt sind. Dienststellen, bei denen höhere Werte aufbewahrt werden, sind Gelasse aus starkem Stahl - Einsatzwertgelasse - zuzuweisen. Die Einsatzwertgelasse sind in Schränke oder in den Unterteil der Tische einzubauen und müssen mit den Schränklen oder Tischen von innen fest verschraubt sein. Zwischen den Einsatzwertgelassen und den Wänden der Schränke sollen keine Zwischenräume sein. Die Wertgelasse dürfen nicht sichtbar sein, wenn die Schränke oder Tischgelasse geschlossen sind. (...)"
(Allgemeine Dienstanweisung ADA, Abschnitt IV,2 (Dienstausstattung), 1931, Seite 21)
Zitiervorschlag
Wertgelass, Hauptpostamt Güstrow (Mecklenburg), Deutsche Reichspost und Deutsche Post der DDR, um 1930; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.2012.5078,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/a43fb091-db7d-423f-908c-16ce07777d83 (zuletzt aktualisiert: 30.3.2025)