Briefkasten EB 4, Normalbriefkasten der Deutschen Reichspost mit Schriftkörper
Datierung
ab 1930
Hersteller
unbekannt
Geografischer Bezug
Deutschland
Material
Stahlblech, Bronze; Glas, Emaille
Farbe
blau, goldfarben
Objektmaß (b x h x t)
530 x 475 x 350 mm
Gewicht
5 kg
Systematik
Brief- und Kleingutverkehr/Briefkästen und Briefeinwurfklappen (Hausbriefkästen und andere Zustelleinrichtungen siehe dort)
gegossen/erhaben
"REICHSPOST" (Vorderseite)
Objektart
Original
Inventar-Nr.
3.0.299
Schlagworte
Briefkasten, Deutsche Reichspost, Weimarer Republik (1919 - 1933)
Ab 1930 wurden Einheitsbriefkästen in sachlichen Formen und aus neuen Materialien eingeführt. Der Leerungsanzeiger in rechteckiger Form bekam auswechselbare Emailschilder.
Im November 1930 wurde vom Reichspostzentralamt unter 793 W002 ("Bezeichnungs- und Hinweisschilder Einheitsbriefkasten") eine Vorgabe u.a. für den Schriftkörper REICHSPOST aus brünierter Bronze in den Abmessungen 365 mm Breite, 46 mm Höhe und 6 mm Tiefe herausgegeben (analog sah auch die Vorgabe für den Schriftzug LUFTPOST aus).
"Im Bereich der Deutschen Reichspost gab es gegen Ende der Weimarer Republik etwa 144.300 Briefkästen. Nicht enthalten in dieser Zahl sind die Einwurfmöglichkeiten in den Postämtern."
(Archiv für deutsche Postgeschichte 1/1990, S. 77)
In dem Artikel "Der deutsche Briefkasten und seine Entwicklung" von Richard Vogt in der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) Nr. 8/1934 ist ein baugleicher Großbriefkasten auf Seite 135 abgebildet. Die Bildunterschrift lautete: "Stadtbriefkasten mit Bodenklappe. S.M.-Stahlblechgehäuse mit blauem Anstrich. Schrifttafel aus Bronze. mechanischer Leerungsanzeiger mit emaillierten Svhrifttäfelchen."
Im November 1930 wurde vom Reichspostzentralamt unter 793 W002 ("Bezeichnungs- und Hinweisschilder Einheitsbriefkasten") eine Vorgabe u.a. für den Schriftkörper REICHSPOST aus brünierter Bronze in den Abmessungen 365 mm Breite, 46 mm Höhe und 6 mm Tiefe herausgegeben (analog sah auch die Vorgabe für den Schriftzug LUFTPOST aus).
"Im Bereich der Deutschen Reichspost gab es gegen Ende der Weimarer Republik etwa 144.300 Briefkästen. Nicht enthalten in dieser Zahl sind die Einwurfmöglichkeiten in den Postämtern."
(Archiv für deutsche Postgeschichte 1/1990, S. 77)
In dem Artikel "Der deutsche Briefkasten und seine Entwicklung" von Richard Vogt in der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) Nr. 8/1934 ist ein baugleicher Großbriefkasten auf Seite 135 abgebildet. Die Bildunterschrift lautete: "Stadtbriefkasten mit Bodenklappe. S.M.-Stahlblechgehäuse mit blauem Anstrich. Schrifttafel aus Bronze. mechanischer Leerungsanzeiger mit emaillierten Svhrifttäfelchen."
Zitiervorschlag
Briefkasten EB 4, Normalbriefkasten der Deutschen Reichspost mit Schriftkörper, ab 1930; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.0.299,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/5ac500b0-e622-4750-94e8-cbc24e7266cd (zuletzt aktualisiert: 6.9.2026)