
Beutelmesser mit Holzgriff, Deutsche Bundespost
Datierung
um 1968
Hersteller
Krusius, Solingen (1886 - 1983)
Geografischer Bezug
Deutschland
Material
Stahl, Holz
Farbe
silberfarben, braun
Objektmaß (b x h x t)
175 x 26 x 23 mm
Gewicht
170 Gramm
Systematik
Brief- und Kleingutverkehr/Briefbearbeitungsanlagen/Handverteilung/Beutelmesser
einperforiert/eingestanzt
seitlich, unterhalb der Klinge "KRUSIUS/ SOLINGEN"
Objektart
Original
Inventar-Nr.
3.2010.2865
Schlagworte
Deutsche Bundespost, Arbeitsschutz, Postbeutel
"Beutelmesser und Beutelschere. Zum Öffnen von mit Bindfaden oder Plombenschnur verschnürten Beuteln und Säcken, von verschnürten Briefbunden und Zeitungspaketen usw. wird das Beutelmesser oder die Beutelschere verwendet. Die Schneide des Messers ist wellenartig geschliffen und - damit man sich nicht schneiden kann - mit einer Schiene abgedeckt. Das Beutelmesser wird der Beutelschere im allgemeinen vorgezogen, weil es robuster ist und sich besser handhaben läßt. Die Beutelschere wird hauptsächlich zum Öffnen der Luftpostbriefbeutel benutzt, weil bei diesen das Gewebe so dünn ist, daß die Verschnürung sehr eng anliegt, so daß man mit dem Messer nur schwer unter den Bindfaden kommt und außerdem die Gefahr besteht, daß das Beutelgewebe beschädigt wird."
(Handwörterbuch des Postwesens, Bonn 1971, S. 360)
(Handwörterbuch des Postwesens, Bonn 1971, S. 360)
Zitiervorschlag
Beutelmesser mit Holzgriff, Deutsche Bundespost, um 1968; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.2010.2865,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/47a00aad-ce26-4d01-a86a-94650fbb2a34 (zuletzt aktualisiert: 30.3.2025)