Bildtelefon 002 "Claudia Q"
Bildtelefon (BRD)
Datierung
1992
Hersteller
Philips Kommunikations Industrie AG (PKI) (gegr. 1982)
Geografischer Bezug
Deutschland
Material
Metalle, Kunststoffe, Glas
Objektmaß (b x h x t)
260 x 325 x 360 mm
Gewicht
15 kg
Objektmaß (b x h x t)
210 x 130 x 220
Gewicht
fehlt noch
Systematik
Drahtgebundene Telefonie/Bildfernsprechen, Videotelefonie/Bildtelefone/Digitale Bildtelefone
Objektart
Original
Inventar-Nr.
4.0.32293.0
Im Jahr 1992 ging die Deutsche Bundespost Telekom gleich mit drei ISDN-Bildtelefonanlagen von unterschiedlichen Herstellern an den Start. Das Pilotprojekt, das sich explizit an Geschätskund*innen richtete, umfasste Geräte der Firmen SEL ("Lisa C"), Philips ("Claudia Q") und Dornier ("Christa R").
Eine Anlage bestand jeweils aus einem Tischterminal, das den Monitor und die Kamera enthielt, einer Codec-Videoeinheit und einem Telefon. Zusätzlich konnte noch eine Dokumentenkamera oder ein Grafikmodul angeschlossen werden, um Bilder von Unterlagen, Skizzen oder Modellen zu übertragen.
Das Bildtelefon von Philips, das unter dem Namen "Claudia Q" bei der Telekom lief, basierte auf dem ISDN-Bildtelefon Teleview. Dieses Modell wurde bereits 1990 angeboten.
Im Pilotprojekt der Telekom konnten die Geräte sowohl gekauft als auch gemietet werden. Die Preise lagen zunächst bei 38.500 DM (Miete 980 DM) für die Bildtelefonanlage und 8.000 DM (280 DM) für die Dokumentenkamera.
Trotz angebotener Fördergelder und Preissenkungen blieben die Absatzzahlen nicht zuletzt aufgrund der nach wie vor hohen Anschaffungskosten und technischer Probleme hinter den Erwartungen zurück.
In den Jahren 1991 und 1992 erwarb das Deutsche Postmuseum in Frankfurt eine Reihe von Geräten aus dem Bereich der Bildtelefonie- und Videokonferenztechnik und setzte diese zu einem Videokonferenzstudio zusammen. An mehreren Stellen der Dauerausstellung und im Filmsaal des Museums waren entsprechende Geräte aufgestellt.
Am 28. April 1992 wurde die Videokonferenzeinrichtung im Museum mit einem kleinen Festakt in Betrieb genommen.
Eine Anlage bestand jeweils aus einem Tischterminal, das den Monitor und die Kamera enthielt, einer Codec-Videoeinheit und einem Telefon. Zusätzlich konnte noch eine Dokumentenkamera oder ein Grafikmodul angeschlossen werden, um Bilder von Unterlagen, Skizzen oder Modellen zu übertragen.
Das Bildtelefon von Philips, das unter dem Namen "Claudia Q" bei der Telekom lief, basierte auf dem ISDN-Bildtelefon Teleview. Dieses Modell wurde bereits 1990 angeboten.
Im Pilotprojekt der Telekom konnten die Geräte sowohl gekauft als auch gemietet werden. Die Preise lagen zunächst bei 38.500 DM (Miete 980 DM) für die Bildtelefonanlage und 8.000 DM (280 DM) für die Dokumentenkamera.
Trotz angebotener Fördergelder und Preissenkungen blieben die Absatzzahlen nicht zuletzt aufgrund der nach wie vor hohen Anschaffungskosten und technischer Probleme hinter den Erwartungen zurück.
In den Jahren 1991 und 1992 erwarb das Deutsche Postmuseum in Frankfurt eine Reihe von Geräten aus dem Bereich der Bildtelefonie- und Videokonferenztechnik und setzte diese zu einem Videokonferenzstudio zusammen. An mehreren Stellen der Dauerausstellung und im Filmsaal des Museums waren entsprechende Geräte aufgestellt.
Am 28. April 1992 wurde die Videokonferenzeinrichtung im Museum mit einem kleinen Festakt in Betrieb genommen.
Zitiervorschlag
Bildtelefon 002 "Claudia Q", um 1992; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.0.32293.0,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/fc7e6313-824e-473e-80b9-a91cec4a268d (zuletzt aktualisiert: 5.4.2026)