Mobiltelefon "Nokia 3210"
Datierung
ab 1999
Produktionsende
2004
Hersteller
Nokia Oyj [Nokia Corporation] (gegr. 1967)
Vertriebsort
Espoo, Finland
Herstellungsort
Deutschland
Material
Kunststoff
Farbe
hellgrau, dunkelgrau
Objektmaß (b x h x t)
43 x 120 x 22 mm
Gewicht
151 g
aufgedruckt
NOKIA (Vorderseite)
aufgedruckt
NOKIA (Rückseite)
Typenschild
NOKIA MOBILE PHOMES LTD//Type: NSE-8 Model 3210//MADE IN GERMANY//CE 0168 X//Code: 0505251//449315/20/561028/1 (innen)
handschriftlich
4.2017.107 (innen)
Objektart
Original
Inventar-Nr.
4.2017.107
Das Nokia 3210 kam 1999 auf den Markt und war das erste kommerziell erfolgreiche Handy ohne externe Antenne. Insgesamt wurden 160 Millionen Geräte verkauft.
Von der Funktionalität her orientierte sich Nokia mit dem preiswerten 3210 am Vorgängermodell Nokia 6150, dem ersten Dualband-Handy von Nokia, welches ein Jahr zuvor als Modell der oberen Preisklasse erschienen war.
Ebenso innovativ war in dieser Preisklasse die Einführung der T9-Funktion, die es ermöglichte, SMS auf Wunsch komfortabler zu schreiben. Heute eine Selbstverständlichkeit, war dies zur Markteinführung des Handys ein seltener Luxus. Durch die integrierte Antenne wirkte das 3210 schicker und moderner als die damals üblichen Handys, bei denen die Antenne oft mehrere Zentimeter aus dem Gehäuse herausragte. Die Antennentechnik war jedoch noch nicht ausgereift, weshalb die Reparaturhäufigkeit einen Spitzenwert aller jemals produzierten Nokia-Handys einnahm. Die mit Silber beschichtete Keramikantenne brach leicht an ihrer Befestigung, wodurch die HF-Sendeendstufe durch das nun sehr schlechte Stehwellenverhältnis überlastet wurde und ausfiel.
Was das 3210 ebenfalls zu einem der beliebtesten Modelle seiner Zeit machte, war die Möglichkeit, das Aussehen durch austauschbare Abdeckschalen (von Nokia »Xpress-on« genannt) individuell zu verändern, was beim Vorgängermodell eingeführt und beim 3210 in verbesserter Form fortgeführt wurde. Beim 3210 war nicht nur die Frontschale, sondern auch die Rückschale austauschbar, was einen Boom an kreativer Handygestaltung auslöste, der sich auch bei den Nachfolgemodellen fortsetzte.
Von der Funktionalität her orientierte sich Nokia mit dem preiswerten 3210 am Vorgängermodell Nokia 6150, dem ersten Dualband-Handy von Nokia, welches ein Jahr zuvor als Modell der oberen Preisklasse erschienen war.
Ebenso innovativ war in dieser Preisklasse die Einführung der T9-Funktion, die es ermöglichte, SMS auf Wunsch komfortabler zu schreiben. Heute eine Selbstverständlichkeit, war dies zur Markteinführung des Handys ein seltener Luxus. Durch die integrierte Antenne wirkte das 3210 schicker und moderner als die damals üblichen Handys, bei denen die Antenne oft mehrere Zentimeter aus dem Gehäuse herausragte. Die Antennentechnik war jedoch noch nicht ausgereift, weshalb die Reparaturhäufigkeit einen Spitzenwert aller jemals produzierten Nokia-Handys einnahm. Die mit Silber beschichtete Keramikantenne brach leicht an ihrer Befestigung, wodurch die HF-Sendeendstufe durch das nun sehr schlechte Stehwellenverhältnis überlastet wurde und ausfiel.
Was das 3210 ebenfalls zu einem der beliebtesten Modelle seiner Zeit machte, war die Möglichkeit, das Aussehen durch austauschbare Abdeckschalen (von Nokia »Xpress-on« genannt) individuell zu verändern, was beim Vorgängermodell eingeführt und beim 3210 in verbesserter Form fortgeführt wurde. Beim 3210 war nicht nur die Frontschale, sondern auch die Rückschale austauschbar, was einen Boom an kreativer Handygestaltung auslöste, der sich auch bei den Nachfolgemodellen fortsetzte.
Zitiervorschlag
Mobiltelefon "Nokia 3210", ab 1999; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.2017.107,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/faf846ad-4f8c-4fa4-8076-bfa1c2bfe776 (zuletzt aktualisiert: 29.3.2026)