Modell, Güterpostwagen/ Cariolpostwagen/ Karriolpostwagen aus Preußen
Bezug Darstellung
1856
Kopie/Modell hergestellt
vor 1995
Modellbauer
Ihlenfeldt & Berkefeld KG (gegr. 1913)
Geografischer Bezug
Preußen
Material
Metall, Kunststoff, Leder
Farbe
gelb, schwarz
Objektmaß (b x h x t)
550 x 300 x 200 mm
Gewicht
2,81 kg
Maßstab
Systematik
Fahrzeuge, Transportmittel/Pferdepostwagen,Pferdeschlitten/Kutschen, Personenpost
Aufschrift
"KÖNIGL:PREUSS:POST" (beidseitig)
Firmenschild
(Unterseite)
Objektart
Modell
Inventar-Nr.
3.0.1343
Schlagworte
Königlich preussische Post, Karriolpost, Preußen, Modell, Postillon
"(...) In Preußen war der Postwagenbau nach 1815 zunächst in Berlin und Düsseldorf zentralisiert. (...) Aus der 'Postwagen-Werkstatt zu Düsseldorf' sind eine Reihe von Konstruktionsplänen überliefert. Die kolorierten Tuschezeichnungen aus der Zeit um 1820 zeigen kobaltblaue, grüne, rote und hellgelbe Fahrzeuge.(...) Die Farbenvielfalt bestand noch in den vierziger Jahren fort. (...) Erst im Jahre 1850 änderten sich die Verhältnisse (...), eine Kroine wurde als Hoheitszeichen vorgesehen, und alle Wagengattungen erhielten einen postgelben Anstrich." (Cornelius Neutsch, Gelb - Tradition der Post? Postfarben seit dem 18. Jahrhundert, in: Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 1/1994, S. 84)
"Eine wesentlich billigere Reisemöglichkeit (als die Personenpost oder die Extrapost) boten auf kurzen Entfernungen die Karriolposten. Sie dienten bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts auch der Personenbeförderung. Es handelte sich dabei um leichte, meist einachsige und einspännige Wagen, auf denen neben dem Postillion noch ein Passagier auf dem Bocksitz Platz nehmen konnte. Die Fahrgebühr lag bei 4 oder 5 Silbergroschen je Meile."
(Herbert Leclerc, Post- und Personenbeförderung in Preußen zur Zeit des Deutschen Bundes, in: Wolfgang Lotz, Deutsche Postgeschichte, West-Berlin 1989, S. 178)
"Eine wesentlich billigere Reisemöglichkeit (als die Personenpost oder die Extrapost) boten auf kurzen Entfernungen die Karriolposten. Sie dienten bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts auch der Personenbeförderung. Es handelte sich dabei um leichte, meist einachsige und einspännige Wagen, auf denen neben dem Postillion noch ein Passagier auf dem Bocksitz Platz nehmen konnte. Die Fahrgebühr lag bei 4 oder 5 Silbergroschen je Meile."
(Herbert Leclerc, Post- und Personenbeförderung in Preußen zur Zeit des Deutschen Bundes, in: Wolfgang Lotz, Deutsche Postgeschichte, West-Berlin 1989, S. 178)
Zitiervorschlag
Modell, Güterpostwagen/ Cariolpostwagen/ Karriolpostwagen aus Preußen, ; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.0.1343,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/edce720b-2f2c-42c8-8fbc-cf7de6480de3 (zuletzt aktualisiert: 25.1.2026)