Segment der Berliner Mauer, Hinterlandmauer Stresemannstraße 130
Mauerteil der 4. Generation Typ Grenzmauer 75
Verwendung
1975 - 1989
Hersteller
VEB Baustoffkombinat Neubrandenburg
Auftraggeber
Nationaler Verteidigungrat der DDR (1960 - 1989)
Auftraggeber
Grenztruppen der DDR (1961-1990)
Herstellungsort
Malchin, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Verwendungsort
Berlin, Deutschland
Historische Ortsbezeichnung
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
Farbe
grau
Technik
gegossen
Material
Stein/Beton
Objektmaß (b x h x t)
1200 x 3600 x 2100 mm
Gewicht
2750 kg
Systematik
Architektur/Architekturteile, Bau- und Konstruktionsteile
Inventar-Nr.
3.2006.2517
Die Grenzanlagen der Berliner Mauer entstanden in mehreren Etappen. ab dem Jahr 1975 kam die »Grenzmauer 75« zum Einsatz, die nach und nach vollständig das bisherige Grenzbauwerk ablöste. Die moderneren Stahlbetonelemente des Typs »Stützwandelement UL 12.41« mit 3,60 Meter Höhe wurden im VEB Baustoffkombinat Neubrandenburg mit Sitz in Malchin zum Stückpreis von 831,50 Mark der DDR hergestellt. Sie waren einfach aufzubauen und resistenter gegen Umwelteinflüsse und Grenzdurchbrüche.
Segmente der Berliner Mauer, Hinterlandmauer Stresemannstraße 130
Mauerteil der 4. Generation Typ Grenzmauer 75
Ab 1975
Beton
Erworben 1997
Noch heute sind die Spuren der Teilung Deutschlands in Berlin an vielen Orten erkennbar. Das Museum für Kommunikation Berlin (damals Postmuseum der DDR) befand sich in Sichtweite der Mauer und des sogenannten Todesstreifens. Die Auswirkungen des Kalten Krieges waren täglich zu spüren. Die Segmente der Berliner Mauer stehen einerseits für die Trennung Deutschlands und die gestörte Kommunikation zwischen Ost und West und anderseits für ein wiedervereintes Deutschland mit einer freien Kommunikation in Form der Graffitis, die nach dem Fall der Mauer, am 9. November 1989, auf die Mauerteile gesprayt wurden.
1997 erwarb das Museum drei Segmente der Hinterlandmauer aus der Stresemannstraße, welche im Innenhof des Museums besichtigt werden können.
Eine Einweihungsfeier gab es nicht.
Segmente der Berliner Mauer, Hinterlandmauer Stresemannstraße 130
Mauerteil der 4. Generation Typ Grenzmauer 75
Ab 1975
Beton
Erworben 1997
Noch heute sind die Spuren der Teilung Deutschlands in Berlin an vielen Orten erkennbar. Das Museum für Kommunikation Berlin (damals Postmuseum der DDR) befand sich in Sichtweite der Mauer und des sogenannten Todesstreifens. Die Auswirkungen des Kalten Krieges waren täglich zu spüren. Die Segmente der Berliner Mauer stehen einerseits für die Trennung Deutschlands und die gestörte Kommunikation zwischen Ost und West und anderseits für ein wiedervereintes Deutschland mit einer freien Kommunikation in Form der Graffitis, die nach dem Fall der Mauer, am 9. November 1989, auf die Mauerteile gesprayt wurden.
1997 erwarb das Museum drei Segmente der Hinterlandmauer aus der Stresemannstraße, welche im Innenhof des Museums besichtigt werden können.
Eine Einweihungsfeier gab es nicht.
Zitiervorschlag
Segment der Berliner Mauer, Hinterlandmauer Stresemannstraße 130
Mauerteil der 4. Generation Typ Grenzmauer 75, ; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.2006.2517, URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/e3811621-5ca8-4d57-9aa5-dce98ca69500 (zuletzt aktualisiert: 16.8.2026)
Mauerteil der 4. Generation Typ Grenzmauer 75, ; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.2006.2517, URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/e3811621-5ca8-4d57-9aa5-dce98ca69500 (zuletzt aktualisiert: 16.8.2026)