
20 kW-Kurzwellensender aus der Sendestelle Nauen / Sender 13 des Funkamtes Nauen (4 Teile)
Verwendung
Siemens AG (seit 1966)
Herstellungsort
München
Verwendungsort
Nauen
Material
Metall
Farbe
grau
Objektmaß (b x h x t)
4300 x 1500 x 2050 mm
Gewicht
1000 kg
Systematik
Rundfunk, Tonaufzeichnung/Rundfunksender, Rundfunkübertragungstechnik
Objektart
Original
Inventar-Nr.
3.0.5881
Die "Großfunkstelle für drahtlose Telegraphie" in Nauen wurde 1906 in Betrieb genommen. Die dort vorhanden Sendeanlagen wurden demontiert, nachdem im April 1945 sowjetische Truppen das Gelände besetzt hatten. Ab 1955 begann die Deutsche Post der DDR mit dem Aufbau eines Kurzwellenzentrums. 1956 entstand das "Funkamt Nauen", aus dem auch dieser Sender stammt. Von Nauen aus wurden das "Nauener Zeitzeichen", der zentrale Wetterdienst sowie alle ADN-Nachrichten gesendet. Vor allem wurde ab 1959 das Programm von Radio Berlin International (RBI) in alle Welt übertragen. Im Oktober 1990 stellte RBI seinen Betrieb ein, die Frequenzen wurden von der Deutschen Welle (DW) übernommen. Für deren Sendungen wurden die Sendeanlagen Mitte der 1990er Jahre modernisiert. Dabei wurde auch dieser Sender abgebaut und durch moderne Technik ersetzt.
Zitiervorschlag
20 kW-Kurzwellensender aus der Sendestelle Nauen / Sender 13 des Funkamtes Nauen (4 Teile), ; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.0.5881,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/d0d716d3-6831-4b50-a034-3bddca4781a8 (zuletzt aktualisiert: 30.3.2025)