Rettungsboot-Funkstation "E 372 SI" / Funk-Sende-Empfänger mit Autoalarm-Gerät
Datierung
1929
Vertrieb
Deutsche Betriebsgesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH (DEBEG) (1911 - 1988)
Hersteller
Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH (1923 - 1955)
Geografischer Bezug
Hamburg
Farbe
grün
Material
Metalle, Textilien
Objektmaß (b x h x t)
600 x 710 x 250 mm
Gewicht
40 kg
Systematik
Funk/Funktelegrafie/Sende-Empfänger für Funktelegrafie/Rettungsbootstation
Anhänger
Debeg-Prüffeld A // Type E 372 // am 23.3.56. // Debeg Nr. 141 10000 4. 55 OK (seitlich)
Firmenschild
TELEFUNKEN (oben)
eingraviert
Type: E 372 S I // Fabr. Nr. 1041 (oben)
Schild
Auto-Alarm-Gerät // E 372 // Baujahr 1929 // gestiftet von der // DEBEG // Deutsche Betriebsgesellschft für drahtlose Telegrafie m.b.H. (oben)
Objektart
Original
Inventar-Nr.
4.0.31176
Auf der Internationalen Funkkonferenz in Washington 1927 wurde die Einführung von Autoalarm-Empfängern auf Seeschiffen über 1600 BRT verbindlich vorgeschrieben.
Gleichzeitig war die Einführung eines Telegrafiefunk-Alarmzeichens beschlossen worden. Es bestand aus 12 je 4 Sekunden langen Strichen (Abstand eine Sekunde) die auf der internationalen Seenot- und Anruffrequenz 500 kHz gesendet wurden.
Spätestens nach dem Empfang des vierten Striches sollte der Empfänger an Bord Alarm auslösen. Dazu gab es Alarmglocken auf der Brücke und in der Kabine des Funkoffiziers. Der Alarm konnte nur am Empfänger selbst zurückgestellt werden; vorher klingelten die Glocken immer weiter. So wurde sichergestellt, dass dem Arlarm auch nachgegangen wurde.
Bereits 1927 wurden in England die ersten Autoalarmgeräte entwickelt, zugelassen und eingebaut. Telefunken lieferte ab 1930 den Empfänger E 372S. Er wurde auf allen deutschen Seeschiffen von mehr als 1600 BRT eingebaut. Telefunken stellte mehr als 450 Geräte dieses Typs her.
Gleichzeitig war die Einführung eines Telegrafiefunk-Alarmzeichens beschlossen worden. Es bestand aus 12 je 4 Sekunden langen Strichen (Abstand eine Sekunde) die auf der internationalen Seenot- und Anruffrequenz 500 kHz gesendet wurden.
Spätestens nach dem Empfang des vierten Striches sollte der Empfänger an Bord Alarm auslösen. Dazu gab es Alarmglocken auf der Brücke und in der Kabine des Funkoffiziers. Der Alarm konnte nur am Empfänger selbst zurückgestellt werden; vorher klingelten die Glocken immer weiter. So wurde sichergestellt, dass dem Arlarm auch nachgegangen wurde.
Bereits 1927 wurden in England die ersten Autoalarmgeräte entwickelt, zugelassen und eingebaut. Telefunken lieferte ab 1930 den Empfänger E 372S. Er wurde auf allen deutschen Seeschiffen von mehr als 1600 BRT eingebaut. Telefunken stellte mehr als 450 Geräte dieses Typs her.
Zitiervorschlag
Rettungsboot-Funkstation "E 372 SI" / Funk-Sende-Empfänger mit Autoalarm-Gerät, 1929; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.0.31176,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/95b13674-0100-4dc7-bffd-aae5c625c85d (zuletzt aktualisiert: 27.9.2026)