Fotografie "Dokumentation des ersten Aufstiegs des Luftschiffes Siemens-Schuckert I Luftschiffs am 23.01.1911"
Datierung
1911
Fotograf
unbekannt
Geografischer Bezug
Biesdorf, Berlin, Deutschland
Technik
Fotografie; Papierabzug
Material
Papier
Farbe
schwarzweiß
Fotomaße (b x h)
166 x 121 mm
Systematik
Fotografien/Schwarzweißfotografien/Schwarzweiß-Positive
Objektart
Original
Inventar-Nr.
4.0.7612.5
Das Luftschiff "Siemens-Schuckert I" war das erste und einzige von den Siemens-Schuckert Werken gebaute Luftschiff. Die Idee, mit den Schuckertwerken in den Bau von militärischen Luftschiffen einzusteigen, ging von Georg Wilhelm von Siemens aus, der vermutlich durch den Chef des Großen Generalstabes, Helmuth von Moltke (der Jüngere), dazu angeregt wurde. Die Arbeiten begannen 1907, es wurde eine halbstarre Bauweise gewählt, da Siemens davon ausging, das der technische Vorsprung der Zeppelin GmbH bei der Starrluftschiffbauweise bereits uneinholbar sei.
Der erste Aufstieg wurde am 23.01.1911 gestartet, die Fahrt dauerte etwa 40 Minuten. Bis Juni 1911 wurde das Schiff mehrmals umgebaut, und nach einer Generalüberholung in "Siemens-Schuckert II" umbenannt. Es folgten weitere Testfahrten, bis am 2.5.1912 eine Fahrt mit Wasserlandung auf dem Berliner Müggelsee geplant war. Beim Landeversuch tauchte die vordere Gondel ins Wasser ein, die Propeller dieser Gondel wurden beschädigt, trotzdem gelang die Rückfahrt zur Flughalle. Die Landung dort misslang ebenfalls, das Luftschiff kollidierte mit einem Wald, und wurde schwer beschädigt. Bereits vor der Havarie hatte sich der deutsche Generalstab entschlossen, das Schiff anzukaufen. Wegen der Schäden wurde es jedoch sofort nach dem Ankauf außer Dienst gestellt und abgewrackt. Die Siemens-Schuckert Werke stellten den Luftschiffbau nach diesen Erfahrungen ein.
Der erste Aufstieg wurde am 23.01.1911 gestartet, die Fahrt dauerte etwa 40 Minuten. Bis Juni 1911 wurde das Schiff mehrmals umgebaut, und nach einer Generalüberholung in "Siemens-Schuckert II" umbenannt. Es folgten weitere Testfahrten, bis am 2.5.1912 eine Fahrt mit Wasserlandung auf dem Berliner Müggelsee geplant war. Beim Landeversuch tauchte die vordere Gondel ins Wasser ein, die Propeller dieser Gondel wurden beschädigt, trotzdem gelang die Rückfahrt zur Flughalle. Die Landung dort misslang ebenfalls, das Luftschiff kollidierte mit einem Wald, und wurde schwer beschädigt. Bereits vor der Havarie hatte sich der deutsche Generalstab entschlossen, das Schiff anzukaufen. Wegen der Schäden wurde es jedoch sofort nach dem Ankauf außer Dienst gestellt und abgewrackt. Die Siemens-Schuckert Werke stellten den Luftschiffbau nach diesen Erfahrungen ein.
Zitiervorschlag
Fotografie "Dokumentation des ersten Aufstiegs des Luftschiffes Siemens-Schuckert I Luftschiffs am 23.01.1911", 1911; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.0.7612.5,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/7e71888e-80f6-433c-8928-154302b2a544 (zuletzt aktualisiert: 27.9.2026)