Fotografie, Zustellerin der Deutschen Reichspost in Dienstkleidung mit Zustelltasche/ Beitasche beim Versuch einer Briefzustellung
Frauen im Postdienst
Foto aufgenommen
09.08.1941
Verleger
Atlantic Pressebilderdienst und Verlagsgesellschaft
Geografischer Bezug
Deutschland
Farbe
schwarzweiß
Technik
Fotografie; Papierabzug
Material
Papier
Blattmaß (b x h)
130 x 181 mm
Bildmaß (b x h)
118 x 170 mm
Systematik
Fotografien/Schwarzweißfotografien/Schwarzweiß-Positive
Stempel
Atlantic Pressebilderdienst und Verlagsges. m.b.H. Berlin SW 68 Lindenstraße 38 Abdruck niur mit Genehmigung und unter Angabe unserer Firma gestattet. Alle Reproduktionsrechte sind vorbehalten (Rückseite)
Stempel
Wien-Bild vorm. Agentur Schostal Wien 50 Graf Starhemberggasse 26 (Rückseite)
Objektart
Original
Inventar-Nr.
3.2020.651
Schlagworte
Deutsche Reichspost, Frauen im Postdienst, Dienstkleidung, Zusteller, 2. Weltkrieg, Zustelltasche
Pressetext auf der Rückseite der Fotografie:
"Erleichtert den Briefzustellern den Dienst!
Die Klagen der Postzusteller über mangelhafte Anschriften der Postsendungen werden immer häufiger. Meist sind, besonders für Sendungen an Untermieter, weder der Gebäudeteil noch das Stockwerk, noch der Vermieter angegeben. Die durch den Krieg bedingte hohe Zahl von Posthilfskräften wird durch solche Nachlässigkeiten über Gebühr belastet. Fehl- oder Nicht-Zustellungen sind dadurch häufig nicht zu vermeiden, fallen aber dem Absender zur Last.
U.B.z.: Es ist doch kein normaler Zustand, dass die vielgeplagte Briefzustellerin bei fremden Hausbewohnern nach den Adressaten herumfragen muss. Hier hat ein Haus 18 Aufgänge. Soll die bedauernswerte Posthelferin 18 mal 5 Stockwerke herauf- und heruntergehen?"
Neben den üblichen ledernen Zustelltaschen wurden auch Beitaschen genutzt:
" C. Ergänzungs- (Bei-) Tasche: Die Tasche ist 45 x 30 x 15 cm groß und aus starkem, braunem Segeltuch gefertigt. Die obere Kante der Vorderwand ist 4 cm breit nach vorne umgeschlagen, die übrigen Kanten sind mit einem 2 cm breiten Lederstreifen eingefaßt. Rechts und links oben ist die vordere Kante mit je einem5 x 8 cm großen Lederstück verstärkt, auf das der Trageriemen in 5 cm Länge aufgenäht ist. Die Seitenwände sind oben mit je einem außen aufgenähten, 5 cm breiten Lederstreifen verstärkt. Schnallstück und Schnallstrippe des Tragriemens sind von der Aufnähstelle ab in 16 cm Länge rundgenäht und laufen durch gegenüberliegende runde Ausschnitte der Rückwand. (...)"
(Allgemeine Dienstanweisung für Post und Telegraphie, Abschnitt IV,2 Dienstausstattung, 1939, Nachdruck der Ausgabe von 1931, Seite 108/109)
"Erleichtert den Briefzustellern den Dienst!
Die Klagen der Postzusteller über mangelhafte Anschriften der Postsendungen werden immer häufiger. Meist sind, besonders für Sendungen an Untermieter, weder der Gebäudeteil noch das Stockwerk, noch der Vermieter angegeben. Die durch den Krieg bedingte hohe Zahl von Posthilfskräften wird durch solche Nachlässigkeiten über Gebühr belastet. Fehl- oder Nicht-Zustellungen sind dadurch häufig nicht zu vermeiden, fallen aber dem Absender zur Last.
U.B.z.: Es ist doch kein normaler Zustand, dass die vielgeplagte Briefzustellerin bei fremden Hausbewohnern nach den Adressaten herumfragen muss. Hier hat ein Haus 18 Aufgänge. Soll die bedauernswerte Posthelferin 18 mal 5 Stockwerke herauf- und heruntergehen?"
Neben den üblichen ledernen Zustelltaschen wurden auch Beitaschen genutzt:
" C. Ergänzungs- (Bei-) Tasche: Die Tasche ist 45 x 30 x 15 cm groß und aus starkem, braunem Segeltuch gefertigt. Die obere Kante der Vorderwand ist 4 cm breit nach vorne umgeschlagen, die übrigen Kanten sind mit einem 2 cm breiten Lederstreifen eingefaßt. Rechts und links oben ist die vordere Kante mit je einem5 x 8 cm großen Lederstück verstärkt, auf das der Trageriemen in 5 cm Länge aufgenäht ist. Die Seitenwände sind oben mit je einem außen aufgenähten, 5 cm breiten Lederstreifen verstärkt. Schnallstück und Schnallstrippe des Tragriemens sind von der Aufnähstelle ab in 16 cm Länge rundgenäht und laufen durch gegenüberliegende runde Ausschnitte der Rückwand. (...)"
(Allgemeine Dienstanweisung für Post und Telegraphie, Abschnitt IV,2 Dienstausstattung, 1939, Nachdruck der Ausgabe von 1931, Seite 108/109)
Zitiervorschlag
Fotografie, Zustellerin der Deutschen Reichspost in Dienstkleidung mit Zustelltasche/ Beitasche beim Versuch einer Briefzustellung, ; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.2020.651,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/6e73fae8-0f5d-4bd5-bdb3-ec998f4f4654 (zuletzt aktualisiert: 8.3.2026)