16 mm-Film "Das Auge der Welt"
Datierung
1935
Produzent
Rota-Film AG
Auftraggeber
Deutsche Reichspost (1918 - 1945)
Regie
C. Hartmann
Buch
Walter Lüddecke (Wirkung: 1935 - 1938)
Herstellungsort
Berlin, Deutschland
Farbe
schwarzweiß
Technik
16-mm Film; Tonfilm
Länge
140 m
Abspieldauer
13 min
Systematik
Medien/Film/Telekommunikation/Fernsehen
Objektart
Original
Inventar-Nr.
4.1.3618
Der Film stellt den Stand der Entwicklung der Fernsehforschung und die Fernsehübertragung vor. Eine Fernsehsprecherin und eine Stimme aus dem Off erläutern die Übertragung von Bild und Ton in Ultrakurzwellen sowie das Verfahren des Fernsehbildabtastens und die Übertragung des Bildes in rund 1 Million Bildpunkten pro Sekunde. In der Direktübertragung aus dem Fernsehlaboratorium im Reichspostzentralamt in Witzleben zur Fernsehstelle Nord erklärt und zeigt die Sprecherin den dortigen Zuschauern anhand von Einblendungen, dass über den Ferntonkinosender auch Filme gezeigt werden können und Direktübertragungen durch das Zwischenfilmverfahren möglich sind. Weitere Szenen zeigen Aufnahmen aus der Fernsprechbildstelle in Berlin. Nichts, so die Sprecherin, bleibe dem Fernsehsender, dem »Auge der Welt«, verborgen. Nach Trickaufnahmen zum Zwischenfilmverfahren und zur Strahlung der Ultrakurzwellen folgen weitere Realaufnahmen zu Forschungsarbeiten an der Braun’schen Röhre und zum fahrbaren Fernsehversuchssender auf dem Brocken. Als erklärtes Ziel aller Forschung wird mehrfach die Teilnahme aller Deutschen am »Erleben des ganzen Volkes« genannt, dies wiederum bebildert durch Aufnahmen von Flugzeugen sowie von Sportlern in unterschiedlichen Disziplinen.
Zitiervorschlag
16 mm-Film "Das Auge der Welt", 1935; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.1.3618,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/6ab304b3-1985-4d84-a0c8-fa07c79823ee (zuletzt aktualisiert: 12.4.2026)