

Aktenstück aus Straßburg mit Deutsches Reich (Deutschland) Freimarke, Nr. 41 PFä "Straßburger Fälschung", 12er-Block
Datierung
1885
Hersteller
Mischke
Geografischer Bezug
Straßburg, Frankreich
Historische Ortsbezeichnung
Straßburg, Deutsches Reich
Material
Papier
Farbe
rot (Fälschungen), beige (Papier), schwarz/weiß (Briefmarkenabbildung)
Technik
beklebt, gestempelt
Blattmaß (b x h)
120 x 106 mm (Höhe linker Rand: 101 mm, Breite unterer Rand: 115 mm)
Objektmaß Kugel/Scheibe (d)
40 mm (Stempel)
Blattmaß (b x h)
28 x 32 mm (Briefmarkenabbildung auf weißem Papier)
Systematik
Philatelie/Philatelistische Produkte/sonstige Produkte mit philatelistischem Bezug
mit Tinte/Tusche
"gefälscht" (Rückseite)
Objektart
Original
Inventar-Nr.
2.2003.113
Schlagworte
Fälschung
Aktenstück mit einem 12er-Block der Straßburger Fälschung mit nebenstehendem Zweikreisstempel "Traducteur juré près le tribunal régional de Strasbourg / Henri Bauer (?) - 1 Place H(...)" in Rot.
Die Fälschungen wurden im Jahr 1885 von Herrn Mischke, einem früheren Unteroffizier, mit einem selbst geschnittenen Messingstempel angefertigt. Er stellte etwa 3000 falsche Marken her, die er in Uniform in der Nähe einer Kaserne an Soldaten weitergab, mit dem Auftrag, die Marken umzutauschen und ihm das Geld zu senden.
Da die 10-Pfennig-Marken keine Prägung aufwiesen, mangelhaft gezähnt waren und zudem in der Farbe vom Original abwichen, fielen die Fälschungen bald auf und Herr Mischke wurde zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis und 14 Tagen Haft verurteilt.
Das Aktenstück und ein Brief mit einem Pärchen der Straßburger Fälschung (Inv.Nr. 2.2003.112) sind in der Schatzkammer des Museums für Kommunikation Berlin zu sehen.
Die Fälschungen wurden im Jahr 1885 von Herrn Mischke, einem früheren Unteroffizier, mit einem selbst geschnittenen Messingstempel angefertigt. Er stellte etwa 3000 falsche Marken her, die er in Uniform in der Nähe einer Kaserne an Soldaten weitergab, mit dem Auftrag, die Marken umzutauschen und ihm das Geld zu senden.
Da die 10-Pfennig-Marken keine Prägung aufwiesen, mangelhaft gezähnt waren und zudem in der Farbe vom Original abwichen, fielen die Fälschungen bald auf und Herr Mischke wurde zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis und 14 Tagen Haft verurteilt.
Das Aktenstück und ein Brief mit einem Pärchen der Straßburger Fälschung (Inv.Nr. 2.2003.112) sind in der Schatzkammer des Museums für Kommunikation Berlin zu sehen.
Zitiervorschlag
Aktenstück aus Straßburg mit Deutsches Reich (Deutschland) Freimarke, Nr. 41 PFä "Straßburger Fälschung", 12er-Block, 1885; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 2.2003.113,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/616c2b31-0656-410a-9b86-4e5b0f8528f0 (zuletzt aktualisiert: 30.3.2025)