


Album mit 100 Lichtdrucken "Select New York. One Hundred Albertype Illustrations"
Datierung
1889
1889 - 1890
Verleger
Adolph Wittemann (1845 - 1938)
Hersteller
The Albertype Company (1890 - 1952)
Geografischer Bezug
New York City, Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
Technik
Druck; Fotografie
Material
Papier
Objektmaß (b x h x t)
255 x 203 x 30 mm (zugeklappt)
Blattmaß (b x h)
515 x 203 mm (aufgeklappt)
Bildmaß (b x h)
148 x 190 mm
Systematik
Fotografien/Fotomechanische Drucke/Fotografische Drucke (Lichtdrucke)
eingeprägt
"SELECT // NEWYORK" (Vorderseite oben)
eingeprägt
"ONE:HUNDRED : ALBERTYPE : ILLUSTRATIONS" (Vorderseite unten)
Aufkleber
"Copies of this Work may always // be obtained from // Heqqer // Importer of Photographs from // all Parts of the Globe. // 152 Broadway. NEW YORK." (Vorderseite innen oben)
Beschriftung
"SELECT NEW YORK // ONE HUNDRED ALBERTYPE ILLUSTRATIONS // THE ALBERTYPE CO., 67 & 69 SPRING STREET, NEW YORK." (Seite 1)
beschriftet
"COPYRIGHT, 1889 & 1890, BY A. WITTEMAN; 67 & 69 SPRING STREET., NEW YORK." (Seite 1 unten)
Objektart
Original
Inventar-Nr.
4.0.21814
Schlagworte
Vereinigte Staaten von Amerika, New York, Schiff, Börse, Postamt, Rathaus
Das Album »Select New York. One Hundred Albertype Illustrations« erschien im Jahre 1898. Verleger war die in Brooklyn beheimatete Albertype Company, die 1890 von Hermann L. Wittemann und seinem Bruder Adolph Wittemann (1845-1938) gegründete wurde, der auch als Herausgeber fungierte.
Die Albertype Co. war auf die Produktion von Postkarten und Alben mit Stadtansichten spezialisiert, die in einer Zeit, als Amateurfotografie technisch noch nicht möglich war, als Souvenir verkauft wurden. Die Albertype Co. produzierte von jeder größeren Stadt oder Sehenswürdigkeit in den USA ähnliche Alben – mit über 25.000 verschiedenen Motiven in sechzig Jahren Firmengeschichte.
Die Albertypie – auch Lichtdruck genannt - ist ein fotomechanisches Verfahren zur Wiedergabe von Halbtönen ohne Raster. Bis zur Einführung des Offsetdrucks um 1900 war es das einzige Verfahren, mit dem man Gemälde oder Fotografien wiedergeben konnte. Der Lichtdruck geht auf die 1855 von den französischen Fotografen Alphonse-Louis Poitevin erfundene Collotypie zurück. Das Verfahren wurde 1868 von dem Münchner Joseph Albert durch die Verwendung von Metall- an Stelle von Glasplatten, eine mechanische Presse und die Verwendung von Albumin (daher auch Albuminabzug) so weit verbessert, dass von einer Platte mehr als 2.000 Abzüge hergestellt werden konnten.
Die Qualität der Abzüge beim Lichtdruck ist bis heute unerreicht, vor allem aber ermöglichte er das erste Mal die rasche Massenproduktion von Fotos. Damit steht er am Beginn eines Medienwandels, bei dem die Fotos massenhaft verwendet werden und die Wahrnehmung der Menschen beeinflussen.
Eingetragen im Inventarbuch des Reichspostmuseums am 21.02.1934 unter der Nummer 6564 als »New York, Ansichten der Stadt um 1900 / 1 Mappe«. Sie stammte aus dem Nachlass des Geheimen Oberpostrats Bisthoff in Düsseldorf und wurde dem Reichspostmuseum durch die Oberpostdirektion Düsseldorf übergeben. (Schreiben der OPD vom 29.12.1933 IV A 1 7546- 0/1 in den Akten 1241-0).
Die Albertype Co. war auf die Produktion von Postkarten und Alben mit Stadtansichten spezialisiert, die in einer Zeit, als Amateurfotografie technisch noch nicht möglich war, als Souvenir verkauft wurden. Die Albertype Co. produzierte von jeder größeren Stadt oder Sehenswürdigkeit in den USA ähnliche Alben – mit über 25.000 verschiedenen Motiven in sechzig Jahren Firmengeschichte.
Die Albertypie – auch Lichtdruck genannt - ist ein fotomechanisches Verfahren zur Wiedergabe von Halbtönen ohne Raster. Bis zur Einführung des Offsetdrucks um 1900 war es das einzige Verfahren, mit dem man Gemälde oder Fotografien wiedergeben konnte. Der Lichtdruck geht auf die 1855 von den französischen Fotografen Alphonse-Louis Poitevin erfundene Collotypie zurück. Das Verfahren wurde 1868 von dem Münchner Joseph Albert durch die Verwendung von Metall- an Stelle von Glasplatten, eine mechanische Presse und die Verwendung von Albumin (daher auch Albuminabzug) so weit verbessert, dass von einer Platte mehr als 2.000 Abzüge hergestellt werden konnten.
Die Qualität der Abzüge beim Lichtdruck ist bis heute unerreicht, vor allem aber ermöglichte er das erste Mal die rasche Massenproduktion von Fotos. Damit steht er am Beginn eines Medienwandels, bei dem die Fotos massenhaft verwendet werden und die Wahrnehmung der Menschen beeinflussen.
Eingetragen im Inventarbuch des Reichspostmuseums am 21.02.1934 unter der Nummer 6564 als »New York, Ansichten der Stadt um 1900 / 1 Mappe«. Sie stammte aus dem Nachlass des Geheimen Oberpostrats Bisthoff in Düsseldorf und wurde dem Reichspostmuseum durch die Oberpostdirektion Düsseldorf übergeben. (Schreiben der OPD vom 29.12.1933 IV A 1 7546- 0/1 in den Akten 1241-0).
Zitiervorschlag
Album mit 100 Lichtdrucken "Select New York. One Hundred Albertype Illustrations", 1889 - 1890; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.0.21814,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/6055a284-f2da-499e-8f64-ef2555e91f83 (zuletzt aktualisiert: 30.3.2025)