Gestellrahmen "Magnetton-Zeitansage-Gestell"
Datierung
1958
Hersteller
Siemens & Halske AG (1897 - 1966)
Material
Metall
Farbe
grau
Originalverpackung (b x h x t)
750 x 570 x 2.600 mm (Holzkiste)
Gewicht
200 kg
Systematik
Telefonvermittlung/Fernsprech-Sonderdienste, Ansagedienste, Call-Center/Fernsprechansagedienste
Objektart
Original
Inventar-Nr.
4.2003.340.1
Im Jahr 1958 wurde die Technik der Zeitansage modernisiert: die aus den 1930er-Jahren stammende Tonfilm-Technik der so genannten »Eisernen Jungfrau« wurde durch Magnetton-Geräte mit Tonbändern ersetzt. Mit diesem neuen Verfahren konnten erstmals auch die Sekunden wiedergeben werden. Die genaue Uhrzeit wurde mit folgendem Text angesagt: »Beim nächsten Ton ist es null Uhr, null Minuten und null Sekunden«, die Ansage wechselte alle 10 Sekunden. Die Zeitansage war bundesweit unter der "119" bzw. "0119" zu erreichen.
Die Stimme der Zeitansage gehörte Elvira Bader.
1956 zählte die Deutsche Bundespost 105 Millionen Anrufe bei der Zeitansage.
Ab 1975 kamen Zeitansagegeräte mit rillenlosen Magnettonplatten (Typ ZAG 100) zum Einsatz.
Die Stimme der Zeitansage gehörte Elvira Bader.
1956 zählte die Deutsche Bundespost 105 Millionen Anrufe bei der Zeitansage.
Ab 1975 kamen Zeitansagegeräte mit rillenlosen Magnettonplatten (Typ ZAG 100) zum Einsatz.
Zitiervorschlag
Gestellrahmen "Magnetton-Zeitansage-Gestell", 1958; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.2003.340.1,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/5e888afb-ed6e-439b-b4e7-20a93cd82254 (zuletzt aktualisiert: 8.3.2026)