Bildtelefon / Bildgerät "videoset 101" des Bildfernsprech-Versuchnetzes
Datierung
1974
Hersteller
Siemens AG (seit 1966)
Herstellungsort
Deutschland
Farbe
schwarz, silber
Material
Kunststoff, Metalle
Objektmaß (b x h x t)
260 x 340 x 300 mm
Gewicht
12,96 kg
Systematik
Drahtgebundene Telefonie/Bildfernsprechen, Videotelefonie/Bildtelefone/Analoge Bildtelefone
Beschriftung
SIEMENS
Objektart
Original
Inventar-Nr.
4.2015.1105
Bereits Ende der 1920er Jahre wurden Anlagen entwickelt, die es erlaubten, sich beim Telefonieren auch zu sehen. Die Bildqualität war allerdings sehr begrenzt und die erforderliche Technik nur an wenigen Orten verfügbar. Die Vision einer intensiven Nutzung der Bildtelefonie in Beruf und Alltag blieb dennoch bestehen.
Auch die Siemens AG entwickelte Geräte in diesem Segment und stellte zur Hannover-Messe 1973 ihr neues Bildtelefon "videoset 101" vor. Die Anlage bestand aus dem Bildgerät, einem Fernsprecher und einem Beikasten. Zentral für die Bildkommunikation war das entsprechende Tischgerät, dem auch bei der Entwicklung eine erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Die Formgebung und Anordnung der Anlage sollte es erlauben, bequem am (Schreib-)Tisch mit Hilfe einer Kamera, eines Bildschirms und einer Freisprecheinrichtung zu kommunizieren.
Zusätzliche Funktionen des neuen Geräts beinhalteten die Möglichkeit zur Erfassung von Grafiken und Dokumenten, zum Abruf von Bildinformationen und Daten aus Datenverarbeitungsanlagen und zur Schaltung einer Bildfernsprechkonferenz.
Wenngleich die Anwendungsgebiete und Nutzungsmöglichkeiten bereits vielversprechend klangen, rechneten die Entwicker*innen bei Siemens mit einer allgemeinen Einführung der Bildtelefonie frühestens in den 1980er Jahren.
So fand dieses Gerät seine Anwendung im Bildfernsprech-Versuchsnetz, das von Siemens zwischen den Siemens-Standorten München-Hofmannstr. und München-Perlach, dem Postministerium in Bonn und dem FTZ in Darmstadt eingerichtet und gemeinsam mit der Bundespost über viele Jahre betrieben wurde.
Auch die Siemens AG entwickelte Geräte in diesem Segment und stellte zur Hannover-Messe 1973 ihr neues Bildtelefon "videoset 101" vor. Die Anlage bestand aus dem Bildgerät, einem Fernsprecher und einem Beikasten. Zentral für die Bildkommunikation war das entsprechende Tischgerät, dem auch bei der Entwicklung eine erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Die Formgebung und Anordnung der Anlage sollte es erlauben, bequem am (Schreib-)Tisch mit Hilfe einer Kamera, eines Bildschirms und einer Freisprecheinrichtung zu kommunizieren.
Zusätzliche Funktionen des neuen Geräts beinhalteten die Möglichkeit zur Erfassung von Grafiken und Dokumenten, zum Abruf von Bildinformationen und Daten aus Datenverarbeitungsanlagen und zur Schaltung einer Bildfernsprechkonferenz.
Wenngleich die Anwendungsgebiete und Nutzungsmöglichkeiten bereits vielversprechend klangen, rechneten die Entwicker*innen bei Siemens mit einer allgemeinen Einführung der Bildtelefonie frühestens in den 1980er Jahren.
So fand dieses Gerät seine Anwendung im Bildfernsprech-Versuchsnetz, das von Siemens zwischen den Siemens-Standorten München-Hofmannstr. und München-Perlach, dem Postministerium in Bonn und dem FTZ in Darmstadt eingerichtet und gemeinsam mit der Bundespost über viele Jahre betrieben wurde.
Zitiervorschlag
Bildtelefon / Bildgerät "videoset 101" des Bildfernsprech-Versuchnetzes, 1974; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.2015.1105,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/584591d8-b75f-4e6c-a8d8-5df66956c03f (zuletzt aktualisiert: 5.4.2026)