Postkarte; Correspondenzkarte der Königlich bayerischen Post, gelaufen
Verwendung
28.11.1870
Adressat
Gebrüder Hoesch, Düren
Absender
Max Wallinger, München
Geografischer Bezug
Deutschland; Bayern
Laufweg
Landweg
Technik
bedruckt
Farbe
schwarzweiß, hellkarmin, lilarot
Material
Karton
Blattmaß (b x h)
162 x 107 mm
Systematik
Philatelie/Briefe/Postkarten
Markenart
Freimarke
Markentyp
Freimarke
Gesamtfrankatur
ohne
Entwertung
Einkreisstempel "MUENCHEN 28 NOV N. 2-3 70"
Rückseite: Ausgabestempel "AUSG 30 11 No 1"
Rückseite: Ausgabestempel "AUSG 30 11 No 1"
Objektart
Original
Inventar-Nr.
3.2020.684
Schlagworte
Postkarte, Königlich bayerische Post
Transkription:
P.P.
Ich muß Sie dringenst ersuchen, die [bei] Ihnen schon am
23.Sep.a.c.[ante Christum] bestellte [unleserlich] sofort in Eiltaxe
zuzusenden.
M.d. 28.Nov. 1870
Max Wallinger
Das letzte Drittel des 19. Jahrhunderts war kulturgeschichtlich gekennzeichnet durch eine florierende Wirtschaft und ein dadurch entstehendes gut situiertes Bürgertum. Als Kommunikationsmedien waren Brief und Telegramm eingeführt, das Telefon steckte noch in den Kinderschuhen.
Der Wunsch von Wirtschaft und Privatpersonen nach einem weitern schnellen, günstigen und unkomplizierten Kommunikationsmedium wurde 1870 durch die Postkarte, die damals noch Correspondenzkarte hieß, erfüllt:
Sie war standardisiert, billiger als der Brief und die Mitteilung war kurz und knapp. Die Anschriftenseite durfte anfangs nicht beschrieben werden.
Postkartenformulare ohne eingedrucktes Postwertzeichen werden seit 1870 in Bayern ausgegeben.
P.P.
Ich muß Sie dringenst ersuchen, die [bei] Ihnen schon am
23.Sep.a.c.[ante Christum] bestellte [unleserlich] sofort in Eiltaxe
zuzusenden.
M.d. 28.Nov. 1870
Max Wallinger
Das letzte Drittel des 19. Jahrhunderts war kulturgeschichtlich gekennzeichnet durch eine florierende Wirtschaft und ein dadurch entstehendes gut situiertes Bürgertum. Als Kommunikationsmedien waren Brief und Telegramm eingeführt, das Telefon steckte noch in den Kinderschuhen.
Der Wunsch von Wirtschaft und Privatpersonen nach einem weitern schnellen, günstigen und unkomplizierten Kommunikationsmedium wurde 1870 durch die Postkarte, die damals noch Correspondenzkarte hieß, erfüllt:
Sie war standardisiert, billiger als der Brief und die Mitteilung war kurz und knapp. Die Anschriftenseite durfte anfangs nicht beschrieben werden.
Postkartenformulare ohne eingedrucktes Postwertzeichen werden seit 1870 in Bayern ausgegeben.
Zitiervorschlag
Postkarte; Correspondenzkarte der Königlich bayerischen Post, gelaufen, ; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.2020.684,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/4c4a4eff-c016-40f2-83af-448ab46f00eb (zuletzt aktualisiert: 10.5.2026)