Video-Überwachungsanlage
Datierung
um 1979
Verwendung
1980 - 2003
Hersteller
Panasonic (Matsushita Electric Industrial Co. Ltd.) (1955 - 2008)
Verwender
Caelers Schreiber GmbH (1979 - 2003)
Geografischer Bezug
Groß-Gerau, Hessen
Herstellungsort
Japan
Material
Glas; Kunststoff; Metall
Farbe
braun; grau; schwarz; silberfarben
Gewicht
gesamt 18 kg
Systematik
Sonstige Sammelgebiete/Abhörgeräte, Überwachungsgeräte, Wanzen/Videoüberwachung, öffentlicher Raum, Fernsehüberwachungsanlagen
Objektart
Original
Inventar-Nr.
4.2022.397.0
Diese Video-Überwachungsanlagen war zwei Jahrzehnte lang in einem Rundfunk- und Fersehgeschäft in Groß-Gerau (Hessen) im Einsatz, um die Kunden während ihres Einkaufs zu beobachten. Außerdem nutzen die Mitarbeiter, die gleichzeitig auch in der angrenzenden Werkstatt arbeiteten die Analge, um zu sehen, ob Kunden in die Verkaufsräume kamen. Der 1979 eröffnete Laden war ein eigenständig verwalteter Teil des Einkaufsverbunds "Rüfach" (Rundfunk- und Elektrofachgeschäft), in dem neben Radios und Fernsehgeräten auch Telefone und später Handys sowie Haushaltstechnik aller Art (Mixer, Rasierer...etc.) verkauft worden. Eine der Kameras war auf den Kassenbereich gerichtet. Eine zweite auf den Ein- und Ausgangsbereich. Nach einem Umzug in ein größeres Gebäude erweiterte das Unternehmen während der 80er-Jahre sein Sortiment außerdem durch eine Videothek. Um auch diesen Bereich zu überwachen und Diebstähle zu verhindern wurde eine dritte Kamera angeschafft.
Jeder der beiden Monitore konnten mit den Kameras verbunden werden und die Abfolge der Aufnahmen über Kanaltasten gezielt angesteuert werden. Alternativ war es möglich die drei Kameraaufnahmen alternieren in einer Sequenz anzeigen zu lassen. Dazu konnten Intervalle für den Bildwechsel definiert werden, die dann in einer Dauerschleife angezeigt wurden. In diesem Fall lief die Anlage während der gesamten Geschäftszeiten und wurde über Nacht dann ausgeschaltet. Eine Aufzeichnung fand nicht statt.
Jeder der beiden Monitore konnten mit den Kameras verbunden werden und die Abfolge der Aufnahmen über Kanaltasten gezielt angesteuert werden. Alternativ war es möglich die drei Kameraaufnahmen alternieren in einer Sequenz anzeigen zu lassen. Dazu konnten Intervalle für den Bildwechsel definiert werden, die dann in einer Dauerschleife angezeigt wurden. In diesem Fall lief die Anlage während der gesamten Geschäftszeiten und wurde über Nacht dann ausgeschaltet. Eine Aufzeichnung fand nicht statt.
Zitiervorschlag
Video-Überwachungsanlage , um 1979; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.2022.397.0,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/4b1259f1-dc9e-4c7d-8c8f-2b7f395e4adb (zuletzt aktualisiert: 21.6.2026)