Uniform-Zubehör, Reichskokarde für Schirmmütze der Deutschen Reichspost
Datierung
1928 - 1933
Hersteller
unbekannt
Geografischer Bezug
Deutschland
Material
Farbe
goldfarben, silberfarben
Gewicht
Objektmaß (b x h x t)
35 x 35 x 10 mm
Systematik
Dienstkleidung/Kopfbedeckung/Mützen
Beschriftung
keine
Objektart
Original
Inventar-Nr.
3.2010.4044
Schlagworte
Deutsche Reichspost, Uniform, Weimarer Republik (1919 - 1933), Abzeichen, Kokarde, Heraldik
Verfügung Nr. 56/1928 Neue Dienstkleidung, 31. Januar 1928
"(...) Deckelmütze. Mit Besatzstreifen aus dunkelblauem Samt. In der Mitte des Besatzstreifens die Reichskokarde (schwarzer Reichsadler mit roter Zunge und roten Fängen in goldenem Rundschild) mit silbernem Eichenkranz, darüber am Oberteil der Mütze die Landeskokarde. (...)"
(Amtsblatt des Reichsministeriums, Bekanntmachungen der Deutschen Reichspost, 3. Februar 1928, S. 43)
Verfügung Nr. 95/1928 Ausführungsbestimmungen über die neue Dienstkleidung, 20. Februar 1928
(...) II. Form der Dienstkleidung (...)
5. Wintermütze in Deckelform zum Klappen mit Schirm und Sturmriemen aus blauem Wollstoff (s. Zeichnung). Besatzstreifen aus dunkelblauem Baumwollsamt. Drei goldorangefarbene Vorstöße an dem Besatzstreifen und am Deckelrand. Zur Befestigung des Sturmriemens zwei mattvergoldete Knöpfe von 13 mm Durchmesser mit aufgeprägtem Reichsadler. Vorn in der Mitte des Besatzstreifens die Reichskokarde (schwarzer Reichsadler mit roter Zunge und roten Fängen in goldenem Rundschild) mit gestanztem silbernem Eichenkranz, darüber am Oberteil die Landeskokarde (s. Zeichnung). Ausführung des Eichenkranzes in Stickerei (auf eigene Kosten) gestattet.
6. Sommermütze. Form und Farbe wie Wintermütze, Deckel aus wollfarbigem, wasserdicht imprägnierten, leichten Tuch. Seitenteile entweder aus demselben Tuch oder aus gleichfarbigem Wollgarn oder aus Makogarn unter Beimischung von Roßhaar (Roßhaarstoff).
(...)"
(Amtsblatt des Reichsministeriums, Bekanntmachungen der Deutschen Reichspost, 24 Februar 1928, S. 73-75)
Anstelle der republikanischen Reichskokarde wurde im März 1933 bei der Deutschen Reichspost für Schirmmützen die schwarz-weiß-rote Reichskokarde in silbernem Eichenkranz eingeführt und war bis Mai 1945 gültig. Der Reichspostminister informierte die Oberpostdirektionen am 24. März 1933 schriftlich zum Thema "Reichskokarde an den Dienstmützen". "Folgenden Beamten usw., soweit sie Dienstmützen besitzen und im Dienst tragen, ist je eine schwarz-weiß (silber)-rote Kokarde (sogenannte Offizierskokarde) aus Mitteln der Deutschen Reichspost zu liefern: (...) Der Preis für die Kokarde beträgt bei größeren Bestellungen etwa 3,5 Reichspfennig (...)"
"(...) Deckelmütze. Mit Besatzstreifen aus dunkelblauem Samt. In der Mitte des Besatzstreifens die Reichskokarde (schwarzer Reichsadler mit roter Zunge und roten Fängen in goldenem Rundschild) mit silbernem Eichenkranz, darüber am Oberteil der Mütze die Landeskokarde. (...)"
(Amtsblatt des Reichsministeriums, Bekanntmachungen der Deutschen Reichspost, 3. Februar 1928, S. 43)
Verfügung Nr. 95/1928 Ausführungsbestimmungen über die neue Dienstkleidung, 20. Februar 1928
(...) II. Form der Dienstkleidung (...)
5. Wintermütze in Deckelform zum Klappen mit Schirm und Sturmriemen aus blauem Wollstoff (s. Zeichnung). Besatzstreifen aus dunkelblauem Baumwollsamt. Drei goldorangefarbene Vorstöße an dem Besatzstreifen und am Deckelrand. Zur Befestigung des Sturmriemens zwei mattvergoldete Knöpfe von 13 mm Durchmesser mit aufgeprägtem Reichsadler. Vorn in der Mitte des Besatzstreifens die Reichskokarde (schwarzer Reichsadler mit roter Zunge und roten Fängen in goldenem Rundschild) mit gestanztem silbernem Eichenkranz, darüber am Oberteil die Landeskokarde (s. Zeichnung). Ausführung des Eichenkranzes in Stickerei (auf eigene Kosten) gestattet.
6. Sommermütze. Form und Farbe wie Wintermütze, Deckel aus wollfarbigem, wasserdicht imprägnierten, leichten Tuch. Seitenteile entweder aus demselben Tuch oder aus gleichfarbigem Wollgarn oder aus Makogarn unter Beimischung von Roßhaar (Roßhaarstoff).
(...)"
(Amtsblatt des Reichsministeriums, Bekanntmachungen der Deutschen Reichspost, 24 Februar 1928, S. 73-75)
Anstelle der republikanischen Reichskokarde wurde im März 1933 bei der Deutschen Reichspost für Schirmmützen die schwarz-weiß-rote Reichskokarde in silbernem Eichenkranz eingeführt und war bis Mai 1945 gültig. Der Reichspostminister informierte die Oberpostdirektionen am 24. März 1933 schriftlich zum Thema "Reichskokarde an den Dienstmützen". "Folgenden Beamten usw., soweit sie Dienstmützen besitzen und im Dienst tragen, ist je eine schwarz-weiß (silber)-rote Kokarde (sogenannte Offizierskokarde) aus Mitteln der Deutschen Reichspost zu liefern: (...) Der Preis für die Kokarde beträgt bei größeren Bestellungen etwa 3,5 Reichspfennig (...)"
Zitiervorschlag
Uniform-Zubehör, Reichskokarde für Schirmmütze der Deutschen Reichspost , 1928 - 1933; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.2010.4044,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/45e90db2-579f-454c-bf0a-ef6422edfa6e (zuletzt aktualisiert: 8.3.2026)