Uniform, Deutsche Reichspost, halblange Winter-Jacke (Überziehjacke, wie kurzer Mantel)
Datierung
1925 - 1936
Hersteller
unbekannt
Verwendungsort
Baden, Deutschland
Material
Wollstoff
Farbe
schwarz
Konfektionsgröße
unbekannt
Systematik
Dienstkleidung/Überkleidung/Mäntel
Dienstkleidung/Oberkleidung/Jacken
Dienstkleidung/Oberkleidung/Jacken
eingeprägt
"HOCHFEINE QUALITÄT" (Knopfunterseite)
Inventar-Nr.
3.2015.876
Schlagworte
Deutsche Reichspost, Uniform, Winter, Wetter, Baden
Mit Verfügung Nr. 651/1925 (Dienstkleidung) stand ein neues Kleidungsstück zur Verfügung: "Neben den bisherigen Dienstkleidern wird für die Beamten des unteren Dientes zum Schutze während der kälteren Jahreszeit eine Überziehjacke versuchsweise eingeführt. Sie kann über der Joppe getragen werden. Hinsichtlich des Oberstoffs, des Futters, des Kragens und der Knöpfe entspricht sie den Vorschriften für Mäntel, von denen sie nur in folgendem abweicht: Die Überziehjacke hat keinen Rückenschlitz und reicht nur bis etwa 10 cm oberhalb des Knies. Außer den zwei geraden Seitentaschen mit Taschenklappe befinden sich an ihr vorn noch zwei schräge, mit Lamastoff gefütterte Mufftaschen. Die Ärmel sind glatt ohne Aufschläge und im Innern mit Windfängern aus Lamastoff ausgestattet, die sich abschließend eng um das Handgelenk legen. Der Rückengurt ist etwas schmaler als beim Mantel und nur mit einem Knopfe schließbar. Im übrigen ist die nachfolgende Zeichnung maßgebend."
Dass die Jacke gut angenommen wurde zeigt die Tatsache, dass sie auch drei Jahre später zum Sortiment der Dienstkleidung gehörte. Die Verfügung Nr. 95/1928 (20.2.1928) zur neuen Post-Dienstkleidung sah neben Winterjoppe und Mantel auch eine "Überziehjacke, in Schnitt, Oberstoff und Futter wie Mantel, jedoch nur bis etwa 10 cm oberhalb des Knies reichend, ohne Rückenschlitz, Rückengurt etwas schmaler und nur mit einem Knopf schließbar (s. Zeichnung). Zwei gerade Seitentaschen mit Klappen, darüber zwei schräge, mit Lamastoff gefütterte Mufftaschen. In den Ärmeln Windfänger aus Lamastoff" vor.
Die Verfügung 256/1936 vom September 1936 regelte die Verwendung neuer Knöpfe an den Postuniformen der Deutschen Reichspost: "Soweit sichtbar, matt vergoldetes, gekörntes Metall, nicht mehr, wie bisher, mit aufgenähtem Reichsadler."
Dass die Jacke gut angenommen wurde zeigt die Tatsache, dass sie auch drei Jahre später zum Sortiment der Dienstkleidung gehörte. Die Verfügung Nr. 95/1928 (20.2.1928) zur neuen Post-Dienstkleidung sah neben Winterjoppe und Mantel auch eine "Überziehjacke, in Schnitt, Oberstoff und Futter wie Mantel, jedoch nur bis etwa 10 cm oberhalb des Knies reichend, ohne Rückenschlitz, Rückengurt etwas schmaler und nur mit einem Knopf schließbar (s. Zeichnung). Zwei gerade Seitentaschen mit Klappen, darüber zwei schräge, mit Lamastoff gefütterte Mufftaschen. In den Ärmeln Windfänger aus Lamastoff" vor.
Die Verfügung 256/1936 vom September 1936 regelte die Verwendung neuer Knöpfe an den Postuniformen der Deutschen Reichspost: "Soweit sichtbar, matt vergoldetes, gekörntes Metall, nicht mehr, wie bisher, mit aufgenähtem Reichsadler."
Zitiervorschlag
Uniform, Deutsche Reichspost, halblange Winter-Jacke (Überziehjacke, wie kurzer Mantel), 1925 - 1936; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 3.2015.876,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/256ed019-f2d4-4928-bc12-5bd650c677e0 (zuletzt aktualisiert: 19.7.2026)