Briefkasten (Teilkopie), Stadtbriefkasten der Deutschen Reichspost
Datierung Original
1926
Hersteller
Franz Kuppler Schloß- und Eisenbau (vor 1905)
Geografischer Bezug
Deutschland
Material
Eisenblech
Farbe
blau
Objektmaß (b x h x t)
550 x 515 x 360 mm
Gewicht
32,3 kg
Systematik
Brief- und Kleingutverkehr/Briefkästen und Briefeinwurfklappen (Hausbriefkästen und andere Zustelleinrichtungen siehe dort)
gegossen/erhaben
"Reichspost" (Vorderseite)
Objektart
Rekonstruktion mit Originalteilen
Inventar-Nr.
4.0.444
Schlagworte
Deutsche Reichspost, Briefkasten
Würfelförmiger Stadtbriefkasten Bauart 1926 (mit neuerem Leerungsanzeiger), hergestellt ab 1925
Ganzwürfelform mit Bodenklappe, auf beiden Seiten oben Briefeinwurf. Auf der Vorderseite in der Mitte Rahmen mit Leerungsanzeiger, darüber plastische Beschriftung "Reichspost". Gewölbtes, an drei Seiten überstehendes Dach.
Bei dem hier abgebildeten Briefkasten ist nicht mehr der historische Leerungsanzeiger mit geschwungenem Mittelteil montiert, sondern bereits ein späteres Modell. Der historische Briefkastenkorpus wurde als Museumsobjekt für Ausstellungszwecke wieder in den alten Zustand zurückversetzt, hierzu gehörte u.a. eine neue blaue Lackierung und ein geschwungener Schriftkörper.
1930 schrieb das Reichspostzentralamt nüchterne messingfarbene Druckbuchstaben vor.
In dem Artikel "Der deutsche Briefkasten und seine Entwicklung" von Richard Vogt in der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) Nr. 8/1934 wurde auf Seite 135 ein baugleicher Briefkasten abgebildet. Die Bildunterschrift lautete: "Briefkasten der Nachkriegszeit. Vorläufer des Einheitsbriefkastens. Bodenklappe und seitliche Briefeinwurfklappen. Blauer Anstrich. Leerungsanzeiger unter Messingrahmen."
Ganzwürfelform mit Bodenklappe, auf beiden Seiten oben Briefeinwurf. Auf der Vorderseite in der Mitte Rahmen mit Leerungsanzeiger, darüber plastische Beschriftung "Reichspost". Gewölbtes, an drei Seiten überstehendes Dach.
Bei dem hier abgebildeten Briefkasten ist nicht mehr der historische Leerungsanzeiger mit geschwungenem Mittelteil montiert, sondern bereits ein späteres Modell. Der historische Briefkastenkorpus wurde als Museumsobjekt für Ausstellungszwecke wieder in den alten Zustand zurückversetzt, hierzu gehörte u.a. eine neue blaue Lackierung und ein geschwungener Schriftkörper.
1930 schrieb das Reichspostzentralamt nüchterne messingfarbene Druckbuchstaben vor.
In dem Artikel "Der deutsche Briefkasten und seine Entwicklung" von Richard Vogt in der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) Nr. 8/1934 wurde auf Seite 135 ein baugleicher Briefkasten abgebildet. Die Bildunterschrift lautete: "Briefkasten der Nachkriegszeit. Vorläufer des Einheitsbriefkastens. Bodenklappe und seitliche Briefeinwurfklappen. Blauer Anstrich. Leerungsanzeiger unter Messingrahmen."
Zitiervorschlag
Briefkasten (Teilkopie), Stadtbriefkasten der Deutschen Reichspost, ; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.0.444,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/1fa6dfc5-e7af-40b2-9c7c-461019486ca3 (zuletzt aktualisiert: 5.8.2026)