erste Dynamomaschine von Werner von Siemens
Datierung Original
1866
Kopie/Modell hergestellt
1960
Erfinder
Werner von Siemens (13.12.1816 - 06.12.1892)
Auftraggeber
Siemens & Halske AG (1897 - 1966)
Geografischer Bezug
Berlin
Herstellungsort
München
Material
Metalle, Holz, Kunststoffe
Objektmaß (b x h x t)
600 x 180 x 380 mm
Gewicht
30 kg
Systematik
Übertragungstechnik/Stromversorgung in Telegrafen-, Funk- und Fernsprechämtern/Stromversorgungsanlagen
Objektart
Kopie
Inventar-Nr.
4.0.32563
Im Jahr 1866 hat Werner von Siemens das von ihm vorgeschlagene dynamo-elektrische Prinzip demonstriert. Dabei handelt es sich um eine Dynamomaschine in Kombination mit einem umgebauten Kurbelinduktor mit Doppel-T-Anker.
Zur Stromerzeugung mittels elektrischer Generatoren ist ein kräftiges Magnetfeld erforderlich. Ab 1832 benutzte man hierfür Stahlmagnete, später auch Elektromagnete, die durch Batterien oder zusätzliche magnetelektrische Erregermaschinen gespeist wurden.
Siemens hatte eine geniale Idee: Einen Teil des vom Generator erzeugten Stroms führte er in den Elektromagneten zurück, wodurch sich dessen Magnetismus verstärkte, was einen höheren Strom lieferte und so weiter, bis der Elektromagnet seine maximale Feldstärke erreicht hatte. Allerdings musste vor der ersten Verwendung die Maschine an eine Batterie angeschlossen werden. Das Phänomen, dass sich das Magnetfeld durch den erzeugten Strom selbst verstärkt nennt man auch das »dynamo-elektrische Prinzip«.
Dieses Dynamomaschine ist eine getreue Nachbildung des Originals im Deutschen Museum in München, nachdem ein Original von 1872 (das das Reichspostmuseum 1881 als Geschenk von Siemens erhalten hatte), ebenso wie ein weiteres Exemplar, das das Reichspostmuseum 1887 vom "Mechaniker Ferd. Ermecke in Berlin für
774 Mark 65 Pfennige" hatte nachbauen lassen, im Zweiten Welktkrieg verlorengegangen waren.
Zur Stromerzeugung mittels elektrischer Generatoren ist ein kräftiges Magnetfeld erforderlich. Ab 1832 benutzte man hierfür Stahlmagnete, später auch Elektromagnete, die durch Batterien oder zusätzliche magnetelektrische Erregermaschinen gespeist wurden.
Siemens hatte eine geniale Idee: Einen Teil des vom Generator erzeugten Stroms führte er in den Elektromagneten zurück, wodurch sich dessen Magnetismus verstärkte, was einen höheren Strom lieferte und so weiter, bis der Elektromagnet seine maximale Feldstärke erreicht hatte. Allerdings musste vor der ersten Verwendung die Maschine an eine Batterie angeschlossen werden. Das Phänomen, dass sich das Magnetfeld durch den erzeugten Strom selbst verstärkt nennt man auch das »dynamo-elektrische Prinzip«.
Dieses Dynamomaschine ist eine getreue Nachbildung des Originals im Deutschen Museum in München, nachdem ein Original von 1872 (das das Reichspostmuseum 1881 als Geschenk von Siemens erhalten hatte), ebenso wie ein weiteres Exemplar, das das Reichspostmuseum 1887 vom "Mechaniker Ferd. Ermecke in Berlin für
774 Mark 65 Pfennige" hatte nachbauen lassen, im Zweiten Welktkrieg verlorengegangen waren.
Zitiervorschlag
erste Dynamomaschine von Werner von Siemens, ; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.0.32563,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/1a2e2b4f-bc96-400b-85c0-ec3f6019c7b1 (zuletzt aktualisiert: 1.11.2026)