Vorlage für Fotogravüre mit den Teilnehmern des ersten Weltpost-Kongresses in Bern 1874
Datierung
1874
Lithograf
[Jakob] Friedrich Ferdinand Lips (1825 - 1885)
Fotograf
Emil August Friedrich Nicola-Karlen (1840 - 1898)
Herstellungsort
Bern, Schweiz
Farbe
mehrfarbig
Material
Karton
Objektmaß (b x h x t)
684 x 597 x 5 mm
Bildmaß (b x h)
765 x 575 mm
Systematik
Fotografien/Fotomechanische Drucke/Fotogravüren
Beschriftung
Congres postal international 1874 Berne
beschriftet
Photogr. E. Nicola, Berne (unten)
beschriftet
Lith. F. Lips, Berne (unten)
Objektart
Original
Inventar-Nr.
4.2003.1046
Die Kreidelithografie mit aufgeklebten Fotografien zeigt die 42 Teilnehmer des ersten internationalen Postkongresses in Bern 1874, jeweils mit Benennung des Namens und Herkunftslandes. Dieses collagierte Original diente als Vorlage für die in größerer Auflage hergestellte Fotogravüre. In den Kartuschen werden die Transportmittel und -wege der Post thematisiert: Die Post zu Lande (Postkutsche und Eisenbahn), über das Wasser und in der Luft.
Für den grenzüberschreitenden Postverkehr war der erste internationale Postkongress ein zentraler Meilenstein: Vorher wurde der Postaustausch über Ländergrenzen hinweg mit einer Vielzahl komplizierter und jeweils unterschiedlicher zwischenstaatlicher Verträge geregelt. Der nun gegründete Weltpostverein regelte und vereinfachte die Rahmenbedingungen für den grenzüberschreitenden Postverkehr und sorgt so bis heute für eine weltumspannende, zeitnahe Zustellung von Briefen und Paketen über Länder- und Sprachgrenzen hinweg.
Im Abstand von vier Jahren trafen sich »zur Prüfung oder Vervollständigung der Weltpostvereinsverträge« von da an die Bevollmächtigten der dem Weltpostverein gehörenden Länder zu Weltpostkongressen. Dies waren immer auch gesellschaftliche Ereignisse, denen mit Gedenkbänden oder solchen Zusammenstellungen aller Teilnehmer auch ausgiebig gedacht wurde.
Für den grenzüberschreitenden Postverkehr war der erste internationale Postkongress ein zentraler Meilenstein: Vorher wurde der Postaustausch über Ländergrenzen hinweg mit einer Vielzahl komplizierter und jeweils unterschiedlicher zwischenstaatlicher Verträge geregelt. Der nun gegründete Weltpostverein regelte und vereinfachte die Rahmenbedingungen für den grenzüberschreitenden Postverkehr und sorgt so bis heute für eine weltumspannende, zeitnahe Zustellung von Briefen und Paketen über Länder- und Sprachgrenzen hinweg.
Im Abstand von vier Jahren trafen sich »zur Prüfung oder Vervollständigung der Weltpostvereinsverträge« von da an die Bevollmächtigten der dem Weltpostverein gehörenden Länder zu Weltpostkongressen. Dies waren immer auch gesellschaftliche Ereignisse, denen mit Gedenkbänden oder solchen Zusammenstellungen aller Teilnehmer auch ausgiebig gedacht wurde.
Zitiervorschlag
Vorlage für Fotogravüre mit den Teilnehmern des ersten Weltpost-Kongresses in Bern 1874, 1874; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.2003.1046,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/16ca64ae-9469-4adc-9eae-4a7ee1a35450 (zuletzt aktualisiert: 27.9.2026)