Telegrammaufnahmetisch für Sprechbetrieb
Datierung
bis nach 1927
Verwendung
bis nach 1927
Hersteller
Königlich Württembergische Telegraphen, Telegraphenwerkstätte Stuttgart (1864 - 1918)
Herstellungsort
Stuttgart
Material
Holz, Metalle, Kunststoff
Farbe
braun, grau, schwarz, rot, weiß
Objektmaß (b x h x t)
1710 x 800 x 680 mm
Gewicht
39 kg
Systematik
Telegrafie/Einrichtung von Telegrafenämtern/Telegrafentisch
Objektart
Original
Inventar-Nr.
4.2013.966
Nach den Angaben im Stuttgarter Eingangsbuch handelt es sich um einen Telegrammaufnahmetisch für den Sprechbetrieb. Hier wurden Telegrammaufträge telefonisch entgegengenommen und telegrafisch an das Telegrafenamt des Empfängers übermittelt. Der Tisch besitzt einen aufklappbaren Deckel.
Verschlossene Durchführungen für Kabel und Befestigungslöcher zeigen, dass dieser Tisch ursprünglich als Morsetisch verwendet wurde. Deutlich sind die Stellen erkennbar, an denen ursprünglich Morseschreiber, Morsetasten und Galvanometer montiert waren. Laut Beschaffungsjahr im Stuttgarter Eingangsbuch wurde der Tisch dann ab 1902 zur telefonischen Telegrammaufnahme verwendet. Ursprünglich waren hierfür zwei Galgenmikrofone montiert, die heute nicht mehr vorhanden sind. Ab die Telegramme damals per Hand oder bereits zu dieser Zeit mit einer Schreibmaschine aufgenommen wurden, bleibt offen.
Etwa 1927 wurde der Tisch umgebaut. Die Technik des Tisches und die Verkabelung wurde erneuert. Jeder der beiden Arbeitsplätze erhielt eine Doppelsteckdose für tragbare Sprechgarnituren mit Brustmikrofon und Kopfhörer, so dass die Arbeitskräfte weiterhin die Hände frei hatten.
Noch später wurde eine der Ausschnitte für die Schreibmaschinen wieder verschlossen, wohlmöglich weil neuere Schreibmaschinen nicht in den schmalen Ausschnitt passten und man eine flachere Maschine auf den Tisch gestellt hatte.
In seiner jetzigen Form zeigt der Tisch das Aussehen aus der zweiten Hälfte der 1920er Jahre. Die auf dem Tisch stehenden Geräte stammen nicht ursprünglich von diesem Tisch. Die beiden Sprechgarnituren wurden aus dem Sammlungsbestand ergänzt, die beiden Schreibmaschinen nachträglich erworben. Hierbei handelt es sich um zwei Schreibmaschinen vom Typ Triumph 1 Modell 9, deren Verwendung im Telegrafendienst durch Fotografien nachgewiesen ist. Die Ausschnitte in dem Tisch passen exakt zu diesen Maschinen.
Verschlossene Durchführungen für Kabel und Befestigungslöcher zeigen, dass dieser Tisch ursprünglich als Morsetisch verwendet wurde. Deutlich sind die Stellen erkennbar, an denen ursprünglich Morseschreiber, Morsetasten und Galvanometer montiert waren. Laut Beschaffungsjahr im Stuttgarter Eingangsbuch wurde der Tisch dann ab 1902 zur telefonischen Telegrammaufnahme verwendet. Ursprünglich waren hierfür zwei Galgenmikrofone montiert, die heute nicht mehr vorhanden sind. Ab die Telegramme damals per Hand oder bereits zu dieser Zeit mit einer Schreibmaschine aufgenommen wurden, bleibt offen.
Etwa 1927 wurde der Tisch umgebaut. Die Technik des Tisches und die Verkabelung wurde erneuert. Jeder der beiden Arbeitsplätze erhielt eine Doppelsteckdose für tragbare Sprechgarnituren mit Brustmikrofon und Kopfhörer, so dass die Arbeitskräfte weiterhin die Hände frei hatten.
Noch später wurde eine der Ausschnitte für die Schreibmaschinen wieder verschlossen, wohlmöglich weil neuere Schreibmaschinen nicht in den schmalen Ausschnitt passten und man eine flachere Maschine auf den Tisch gestellt hatte.
In seiner jetzigen Form zeigt der Tisch das Aussehen aus der zweiten Hälfte der 1920er Jahre. Die auf dem Tisch stehenden Geräte stammen nicht ursprünglich von diesem Tisch. Die beiden Sprechgarnituren wurden aus dem Sammlungsbestand ergänzt, die beiden Schreibmaschinen nachträglich erworben. Hierbei handelt es sich um zwei Schreibmaschinen vom Typ Triumph 1 Modell 9, deren Verwendung im Telegrafendienst durch Fotografien nachgewiesen ist. Die Ausschnitte in dem Tisch passen exakt zu diesen Maschinen.
Zitiervorschlag
Telegrammaufnahmetisch für Sprechbetrieb, bis nach 1927; Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Inventarnummer: 4.2013.966,
URL: https://onlinesammlung.museumsstiftung.de/detail/collection/12f7e961-df14-4f94-9d61-76ba77a3e461 (zuletzt aktualisiert: 27.9.2026)