Objektname;ObjektDetails;Datierungen;Personen/Organisationen;Material Technik;Maße;Systematik;Objektart;Inventar-Nr.;Schlagworte;Beschreibung;Adressat;Absender;geographische Referenz;Laufweg;Markenart;Markenart;Markentyp;Philatelistischer Zustand;Frankatur;Zähnung;Lumineszenz;Plattenfehler;Abart;Einheit;Wasserzeichen;Spezialpost / Versandform;Gesamtfrankatur;Attest / Prüfzeichen;Fälschung;Michelkatalog;Entwertung;Vermerke;Inhalt;Bildmotiv;Inschriften;Transkriptionen Absenderfreistempler, Frankiermaschine, Francotyp A (elektrisch), mit Untergestell, Deutsche Reichspost und später Deutsche Post der DDR;;Herstellungszeitraum um 1935;Hersteller Anker-Werke AG (gegr. 1906) | Verwender Deutsche Reichspost (1918 - 1945) | Vertrieb Paul Merker, Inh. S. Wachter | Verwender Deutsche Post der DDR (1949 - 1990);Material Metall. Holz | Farbe schwarz. dunkelbraun. silberfarben;Objektmaß (b x h x t) 800 x 1330 x 550 mm (mit Untergestell) | Gewicht 123 kg;Brief- und Kleingutverkehr/Geräte und Maschinen zum Stempeln (Stempeltische siehe unter Möbel)/Absenderfreistempelmaschinen/Absenderfreistempler;Original;3.2016.2310;Sachsen | Plauen | Absenderfreistempler | Deutsche Post der DDR | Deutsche Reichspost;Frankiermaschine Nr. 1009 A in Registrierkassenform, mit schwarzem Untergestell, Handkurbel seitlich rechts angebunden, schwarzer Netzstecker mit Datum (erhaben) 1935, daraus leitet sich die Datierung des Objektes ab. Das Objekt wurde in den 1990er Jahren vom Verkehrsmuseum Nürnberg (ab 1995 Museum für Kommunikation Nürnberg) in die Sammlung aufgenommen, Angaben zur Nutzungsgeschichte liegen nicht vor.Die gebräuchlichen Absenderfreistempler tragen die Bezeichnungen Francotyp und Postalia.Den Absenderfreistempler Francotyp gibt es in den Arten A, B und C. Während die Typen A und B für den elektrischen Betrieb ausgestattet sind, ist der Typ C nur für Handbetrieb vorgesehen. Die Inbetriebnahme des Gerätes ist erst nach Einschieben von Wertkarten zu 100,- M bzw. 500,- M möglich, die der Postkunde am Schalter seines Postamtes erwirbt. Der Gebührenbetrag wird durch Hebel eingestellt, die Sendung an der dafür vorgesehenen Stelle eingelegt und anschließend der Stempelabdruck mechanisch oder elektrisch ausgelöst. Ist der Betrag der Wertkarte verbraucht, sperrt das Gerät selbsttätig, druckt auf der Kartenrückseite den Stand des Gebühren- und Wertkartenzählers sowie die Fabriknummer des Absenderfreistemplers ab. Verbrauchte Wertkarten sind der Deutschen Post zurückzugeben. Um eine mißbräuchliche Benutzung unmöglich zu machen, wird der Hauptschlüssel zum Gerät beim zuständigen Postamt aufbewahrt. Das Schloß ist zusätzlich noch durch ein Sicherheitsplättchen gesichert.Der Absenderfreistempler Postalia ist handlich und läßt sich leicht transportieren. Gegen unbefugtes Benutzen kann das Gerät mit einem Schlüssel gesichert werden. Man unterscheidet nach Geräten mit einem Vorgabebetrag von 100,- M bis 1500,- M und nach solchen mit einem Vorgabebetrag von 1000,- M bis15000,- M, wobei die Gebühren in vollen Hundert- bzw. Tausend Mark-Beträgen zu entrichten sind. Zum Einstellen eines bestimmten Betrages ist das Gerät dem zuständigen Postamt vorzuführen. (...)(Dr. Hans Hübner u.a., transpress Handbuch Posttechnik, Berlin/Ost,1982, S. 273-274);;;Verwendungsort Plauen, Sachsen, Deutschland (DDR);;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;Beschriftung: Francotyp A // Hersteller: ANKER-WERKE A.-G. Bielefeld (Rückseite) | Aufkleber: Volkseigentum Inv.-Nr. [grau, ohne Eintrag] (seitlich rechts) | Aufkleber: Paul Merker // Inh. S. Wachter // 99 Plauen // Vord. Gellertstr. 8 (Vorderseite) | Schild: Francotayp-G.b.b.H. Bielefeld // No. 1009 A // Stempelbild und Schlüssel sind // Eigentum der Reichspostverwaltung (seitlich rechts) | Seriennummer: 1009 A ;33