Objektname;ObjektDetails;Datierungen;Personen/Organisationen;Material Technik;Maße;Systematik;Objektart;Inventar-Nr.;Schlagworte;Beschreibung;Adressat;Absender;geographische Referenz;Laufweg;Markenart;Markenart;Markentyp;Philatelistischer Zustand;Frankatur;Zähnung;Lumineszenz;Plattenfehler;Abart;Einheit;Wasserzeichen;Spezialpost / Versandform;Gesamtfrankatur;Attest / Prüfzeichen;Fälschung;Michelkatalog;Entwertung;Vermerke;Inhalt;Bildmotiv;Inschriften;Transkriptionen Albumblatt mit Probedrucken für Deutsch-Südwestafrika (Deutschland/Deutsche Kolonien) Freimarken, Nr. 11 P-23 P auf Wasserzeichenpapier;Kaiseryacht: Kaiseryacht SMY Hohenzollern;Datierung 1908;Drucker, Entwerfer Reichsdruckerei Berlin (1879 - 1945);Material Papier | Farbe versiedenfarbig (Marken) | Technik beschriftet. gefalzt. Buchdruck. Stichtiefdruck;Blattmaß (b x h) 342 x 383 mm (Albumblatt mit Falz) | Blattmaß (b x h) 300 x 383 mm (Albumblatt mit Falz umgeknickt);Philatelie/Entwürfe, Druckunterlagen/Probedrucke;Original;2.2019.430;Briefmarke | Probedruck;Papierprobedrucke wurden bei Einführung des Wasserzeichen-Papiers, und zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits 1905, von vermutlich sämtlichen Werten der Schutzgebiete im Schiffsmuster hergestellt, um die Wirkung auf Wasserzeichenpapier zu kontrollieren. Die Tatsache, daß diese mit den Originalplatten und Originalfarben gedruckten, jedoch auf Wasserzeichenpapier großenteils überhaupt nicht am Schalter erschienenen Werte erst Ende 1924 aus der Schweiz bekannt wurden, läßt darauf schließen, daß sie nur in außergewöhnlichen geringer Anzahl (möglicherweise in ähnlichen Zusammendrucken wie die graue 2-Pf.-Marke im Schiffsmuster) hergestellt wurden.Der Postminister erklärte dazu unter dem 29.1.1925: Wie die eingehenden Ermittlungen ergeben haben, sind solche Marken vor einer langen Reihe von Jahren in wenigen Stücken als Probedrucke hergestellt worden. Einige dieser Marken hat damals auch eine ausländische Amtsstelle erhalten. Der Rest ist vollständig vorhanden. Wie die von Ihnen beanstandeten Marken in Sammlerhände gelangt sind, hat sich nicht feststellen lassen. Die noch vorhandenen Marken sind amtliche Sammlungsstücke und werden nicht verkauft.Auf den Zeitpunkt der Herstellung läßt eine Meldung in Die Post 1905 (S. 197) schließen, wo über die Postwertzeichenherstellung unter anderem gesagt wird: ... Das Reichspostamt beabsichtigt nun, dafür Papier mit Wasserzeichen zu verwenden. Versuche sind damit bereits von der Reichsdruckerei angestellt und sogenannte Essais hergestellt worden. Dies berechtigt zu der Annahme, daß zu diesem Zeitpunkt Probedrucke auf dem neuen Wasserzeichenpapier nicht nur für Postwertzeichen der Deutschen Reichspost, sondern auch für die der Schutzgebiete erfolgten. Es konnte weder festgestellt werden, welche ausländische Amtsstelle mit diesen Probedrucken bedacht wurde, noch wo dies im Jahre 1925 vorhanden gewesenen Reste dieser Probedrucke verblieben sind. Soweit die gleichen Wertstufen später am Schalter verausgabt wurden, sind die Unterscheidungsmerkmale bei den betreffenden Schutzgebieten vermerkt. (Text mit „aus: Wittmann“ beschriftet, genauere Quellenangabe liegt derzeit nicht vor.);;;Geografischer Bezug Namibia | Historische Ortsbezeichnung Deutsch-Südwestafrika, Deutsches Reich;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;mit Tinte/Tusche: 1908. Deutsch-Südwestafrika. m WZ. (Vorderseite) | mit Bleistift: 9 (rechts unten);33