Objektname;ObjektDetails;Datierungen;Personen/Organisationen;Material Technik;Maße;Systematik;Objektart;Inventar-Nr.;Schlagworte;Beschreibung;Adressat;Absender;geographische Referenz;Laufweg;Markenart;Markenart;Markentyp;Philatelistischer Zustand;Frankatur;Zähnung;Lumineszenz;Plattenfehler;Abart;Einheit;Wasserzeichen;Spezialpost / Versandform;Gesamtfrankatur;Attest / Prüfzeichen;Fälschung;Michelkatalog;Entwertung;Vermerke;Inhalt;Bildmotiv;Inschriften;Transkriptionen Fotografie, 1 KW-U-Boot-Sender / Allgemeiner Röhren-Sender ARS 78;;Datierung um 1930;Herausgeber Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH System Telefunken (1903 - 1923);Material Papier/Fotopapier | Farbe schwarzweiß | Technik Fotografie. Papierabzug;Blattmaß (b x h) 305 x 148 mm;Fotografien/Schwarzweißfotografien/Schwarzweiß-Positive;Original;3.2022.2814;Sendetechnik;Ab 1917 baute Telefunken diesen mit 1 kW-Antennenleistung für damalige Verhältnisse recht starken Röhrensender. Er war für den Einsatz auf U-Booten gedacht, die vor der Atlantikküste der USA operierten. Von dort reichten die bis dahin eingesetzen Tonfunkensender und auch die schon verwendeten Röhrensender geringerer Leistung (150 bis 500 Watt) nicht für eine ständige sichere Funkverbindung nach Deutschland.Die Abkürzung ARS steht für Allgemeiner Röhren-Sender. Der ARS 78 wurde - je nach seiner Verwendung - auch 1-KW-U-Boot-Sender oder 1-KW-Röhrensender genannt.Der Sender arbeitete mit zwei Röhren vom Typ RS18 und war in vier Gehäusen aus Metall und Pressstoff untergebracht. Der Sender wurde mit Variometer und Verlängerungsspule nach einer Eichkurve abgestimmt. Die Werte für Anoden- und Gitterkopplung ergaben sich aus einer zweiten Eichkurve. Nach dem Einschalten des Senders musste mit einem Wellenmesser kontrolliert werden, ob die gewünsche Frequenz vorhanden ist. Kleine Abweichungen wurden mit dem Antennenvariometer ausgeglichen.Der ARS 78 wurde 1917/18 in grösseren Stückzahlen produziert. Nach dem Krieg wurde die Sender unter anderem als Ersatz für überlastete Inlands-Telegrafenverbindungen eingesetzt. Mit einem Telefonie-Zusatz zur Sprachübertragung aufgerüstet, wurde ein solcher Sender ab Oktovber 1920 zur Ausstrahlung des Wetterfunks genutzt. Mit diesem 1-KW-Röhrensender konnte Norddeich Radio auch Verbindung mit den Schiffen der Hochseefischerei halten.;;;Geografischer Bezug Berlin, Deutschland;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;Stempel: Gesellschaft für drahtlose Telegraphie // m.b.H. // Berlin S.W. 61 Tempelhofer Ufer 9 (Rückseite) | Stempel: Reichs-Postmuseum (Rückseite) | mit Tinte/Tusche: 1.KW Telefonie // Röhren-Sender // A.R.S. 78 (Rückseite) | mit Bleistift: ursprüngl U-Boot-Sender (Rückseite);33