Objektname;ObjektDetails;Datierungen;Personen/Organisationen;Material Technik;Maße;Systematik;Objektart;Inventar-Nr.;Schlagworte;Beschreibung;Adressat;Absender;geographische Referenz;Laufweg;Markenart;Markenart;Markentyp;Philatelistischer Zustand;Frankatur;Zähnung;Lumineszenz;Plattenfehler;Abart;Einheit;Wasserzeichen;Spezialpost / Versandform;Gesamtfrankatur;Attest / Prüfzeichen;Fälschung;Michelkatalog;Entwertung;Vermerke;Inhalt;Bildmotiv;Inschriften;Transkriptionen Schlüsselzettel für das Reservehandverfahren (RHV) der deutschen Kriegsmarine;;Datierung vor 1938 - 1945;Autor Deutsches Reich, Wehrmacht, Oberkommando der Kriegsmarine (OKM) (1935 - 1945) | Drucker Gebrüder Jänecke (1827 - 1974);Material Papier | Technik bedruckt;Blattmaß (b x h) 228 x 295 mm;Sonstige Sammelgebiete/Verschlüsselungstechnik, Chiffrier- und Codierungsgeräte/Hilfsmittel zum Verschlüsseln/Schlüsseltabellen;Original;4.2015.795;;Das Reservehandverfahren RHV wurde benutzt, wenn keine Enigma zur Verfügung stand – auf kleinen Schiffen oder bei Defekt einer Enigma. Das RHV besteht aus zwei Stufen: Zunächst wird der Klartext zeilenweise in die Tabelle eines „Kastenwürfels“ eingetragen und spaltenweise in unregelmäßiger Reihenfolge ausgelesen. Das Ergebnis wird als „Buchgruppe“ in den Schlüsselzettel eingetragen und je zwei untereinander stehende Buchstaben werden mit einer Tauschtafel durch verschlüsselte Buchstaben ersetzt.Britischen Kryptologen in Bletchley Park gelang es ab Juni 1941 – zunächst mithilfe aus U 110 erbeuteter Schlüsselunterlagen – RHV-Funksprüche zu brechen. Obwohl der nachrichtendienstliche Wert der entzifferten Texte für die Briten oft gering war, halfen ihnen die Texte bei der Entzifferung von Enigma-Funksprüchen, wenn die selben Texte für andere Empfänger auch mit einer Enigma verschlüsselt worden waren.;;;Geografischer Bezug Hannover, Niedersachsen, Deutschland;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;33