Objektname;ObjektDetails;Datierungen;Personen/Organisationen;Material Technik;Maße;Systematik;Objektart;Inventar-Nr.;Schlagworte;Beschreibung;Inschriften;Transkriptionen;Adressat;Absender;geographische Referenz;Laufweg;Markenart;Markenart;Markentyp;Philatelistischer Zustand;Frankatur;Zähnung;Lumineszenz;Plattenfehler;Abart;Einheit;Wasserzeichen;Spezialpost / Versandform;Gesamtfrankatur;Attest / Prüfzeichen;Fälschung;Michelkatalog;Entwertung;Vermerke;Inhalt;Bildmotiv Radfahrer-Postverbindungen, schematische Wegekarte der Postfahrradrouten im Rheinland und der Pfalz in der französischen Besatzungszone während des Verbots von Kraftpostwagen;;Datierung 1923;Hersteller unbekannt | Herausgeber Oberpostdirektion Speyer;Material Papier | Farbe schwarzweiß | Technik bedruckt;Blattmaß (b x h) 420 x 330 mm;Kartografie/Karten des Post- und Fernmeldewesens/Postverkehrskarten ⁄ Karten des postalischen Brief- und Warenverkehrs/Postkurskarten;Original;3.2025.2165;Deutsche Reichspost | Postroutenkarte | Rheinland-Pfalz | Fahrrad | Postkurs | Kaiserslautern | Speyer | Zweibrücken | Pirmasens | Französische Besatzungszone | Dienstbrief;Die französische Sanktionsverordnung Nr. 164 vom 18. April 1923 verbot sämtlichen Verkehr mit Kraftfahrzeugen. Dies war das Ende des Kraftpostbetriebs in der Pfalz. Die Hälfte der Kraftomnibusse wurde von der Besatzungsbehörde beschlagnahmt und im Ruhrgebiet zu Truppenbewegungen eingesetzt. Der Kraftpostbetrieb konnte erst ein Jahr später wieder aufgenommen werden, obwohl der passive Widerstand schon am 26. September 1923 zu Ende gegangen war. Ende April 1923 mußte demnach der gesamte Kraftpostbetrieb, auch der mit Privatwagen, völlig eingestellt werden. Sofort wurden Pferdeposten und Fußbotengänge über die ganze Pfalz hin eingerichtet, der Plan dazu war schon vorher vorsorglich genau ausgearbeitet worden. Die beschleunigte Beförderung von eiligen Briefpostsendungen (Eilbriefen, Postanweisungen, Zahlkarten und Dienstbriefen der Behörden) besorgten außerdem auf den wichtigsten Strecken Radfahrerposten. Diese Einrichtungen konnten freilich einen Paketmassenverkehr nicht mehr bewältigen. Der Schuhindustrie und dem Tabakhandel mußte es überlassen werden, die Pakete selbst nach Ludwigshafen zur Schiffspost zu verbringen. Die umfangreiche Post in der Pfalz - noch war die Einfuhr aus dem unbesetzten Gebiete frei - wurde, soweit nicht die Orte am Rhein in Betracht kamen, hauptsächlich mit der Rhein-Haardtbahn nach Bad Dürkheim gebracht. von hier aus ging die Post mit Pferdefahrzeugen nach Neustadt (Haardt) und über die Oberlandbahn nach Landau (Pfalz), von wo aus der Süden der Pfalz versorgt wurde, während Bad Dürkheim der Sammelplatz für die Nord- und Westpfalz war. (...)(Archiv für Postgeschichte in Bayern, Die Post in der Pfalz während der Besatzungszeit (1918-1930), München 1936, Seite 303);mit Bleistift: einges. vom PA Bergzabern (Rückseite) | mit Tinte/Tusche: Es sind gefahren: // nach Landau Bf // nach Schweigen: //[Auflistung von Tagen und Nachnamen] (Rückseite);;;;Historische Ortsbezeichnung Rheinland, Pfalz, Deutschland;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;mit Bleistift: einges. vom PA Bergzabern (Rückseite) | mit Tinte/Tusche: Es sind gefahren: // nach Landau Bf // nach Schweigen: //[Auflistung von Tagen und Nachnamen] (Rückseite);